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Teutonia St. Tönis kann Klassenerhalt sichern

Amateur-Fußball : Teutonia kann Klassenerhalt sichern

Mit einem Sieg beim Cronenberger SC ist Fußball-Oberligist St. Tönis zu gut wie gerettet. In der Landesliga hofft Absteiger VfL Tönisberg auf Relegationsspiele. Heute soll Klarheit herrschen, wie es in Sachen Abstieg weiter geht.

Hinter Teutonia St. Tönis liegt eine schwere Saison. Beendet ist die zwar nich nicht, aber es sieht sehr danach aus, dass die zwischenzeitliche Zitterpartie frühzeitiger als gedacht glücklich endet. Am 8. Spieltag der Abstiegsrunde in der Fußball-Oberliga reisen die Teutonen zum Cronenberger SC und können dort mit einem Sieg alle bösen Abstiegsgeister vertreiben. Beim Ausflug ins Bergische Land müssen die Teutonen aber nochmal alle Kräfte mobiliseren, denn den Gastgebern sitzen die Konkurrenten im Abstiegskampf dicht im Nacken. Wozu die Bergischen im Stande sind, zeigte der letzte Spieltag, als dem CSC ein glatter 4:0-Sieg bei TuRU Düsseldorf gelang. Teutonia-Trainer Justin Müller: „Ich erwarte einen starken Gegner. Ähnlich wie Nettetal. Und wie das Spiel ausgegangen ist, ist ja bekannt.“

 Beim schmerzhaften 1:4 zeigte sich seine Mannschaft vor allem in der Defensive äußerst anfällig. Doch mit der Umstellung auf eine Fünferkette gewann die Mannschaft an Stabilität. Sieben Punkte aus drei Spielen und nur zwei Gegentore sind Beleg dafür. Dass Müller am Erfolg bringenden System nicht mehr rütteln will, ist verständlich. Unabhängig davon fordert der 29-Jährige seine Mannschaft auf, alles für einen Sieg zu tun: „Es geht in dieser Situation nicht darum, den perfekten Fußball zu spielen. Sondern weiter diszipliniert aufzutreten und Charakter zu zeigen. Ich möchte in den Heimspielen nicht in der Situation sein, noch Punkte brauchen zu müssen.“ Personell sieht es gut aus. Zwar mussten viele Akteure nach dem intensiven Spiel beim SC West zu Wochenbeginn noch Wunden lecken, aber Müller droht kein verletzungsbedingter Ausfall. Große Änderungen in der Startelf sind nicht zu erwarten. Urlaubsbedingt fehlt lediglich Arton Tolaj.

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Derweil drehen sich beim Landesligisten VfL Tönisberg weiterhin die Gedanken über eine Rettung durch die Hintertür. Als sicherer Tabellenelfter können die „Berger“ davon profitierten, dass durch den Rückzug von Oberligist Jahn Hiesfeld in die Bezirksliga ein Platz in der Landesliga frei wird. Aktuelle Konkurrenten wären die SG Unterrath (Gruppe 1) und der VfB Frohnhausen (Gruppe 3). Welche Regelung zur Ermittlung angewendet wird ist noch offen. Sollte es zur Quotientenregelung kommen, muss der VfL sein Heimspiel gegen den SV Scherpenberg gewinnen. Für den VfL spricht die jüngste Serie von vier Siegen. „Ein schwerer Gegner und ein wichtiges Spiel für uns“, glaubt Marcus Bister aber durchaus an die Chance auf drei Punkte. Zur Quotientenregelung hat Tönisbergs Sportdirektor eine klare Meinung: „Aufgrund der unterschiedlichen Gruppen ist das für mich wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Am gerechtesten wären für mich Relegationsspiele“. Das könnte aber zu Terminproblemen führen, denn der letzte Spieltag der Gruppe 1 findet am 19. Juni statt. Klarheit soll heute herrschen. „Die Kommission Spielbetrieb hat sich mit dem Thema befasst. In den Amtlichen Mitteilungen wird es eine Info geben, wie es weiter geht,“ kündigte Staffelleiter Holger Tripp gestern an. Fraglich sind beim VfL die angeschlagenen Daniel Sederstrem, Daniel-Richard Franken und Nico Jeegers. Dafür ist Mehmet Ügüdür nach Ablauf seiner Sperre wieder spielberechtigt.