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Teutonia St. Tönis empfängt Torfabrik des 1. FC Bocholt

Fußball-Oberiga : Teutonia St. Tönis empfängt Torfabrik des 1. FC Bocholt

Der Fußball-Oberligist wartet daher seit insgesamt vier Spielen auf etwas Zählbares. Die personelle Lage ist schwierig.Samed Yesil, Kanta Seki, Tobias Kokol und Keeper Felix Burdzik fallen weiterhin aus.

(uwo) Gleich zweimal in Folge schrammte Teutonia St. Tönis zuletzt trotz durchaus ansprechender Leistungen an einem Punktgewinn vorbei. Der Fußball-Oberligist wartet daher seit insgesamt vier Spielen auf etwas Zählbares und rutschte in der Tabelle auf den 16. Platz ab. Ein Erfolgserlebnis käme den Teutonen in dieser Situation sicher entgegen, doch auch an diesem Wochenende spricht nicht viel für die Elf um Trainer Josef Cherfi. Denn mit dem Tabellenzweiten 1. FC Bocholt ist um 15.30 Uhr ein Gegner zu Gast, der zu den heißen Aufstiegskandidaten zählt. Besonders auf Teutonias Defensive wird jede Menge Arbeit zukommen, denn mit 30 Treffern stellt der FC derzeit die Torfabrik der Liga. Kaum zu stoppen war bisher Marcel Platzek. Der von Rot-Weiß Essen verpflichtete 31-Jährige traf bereits zwölfmal.

Schon im Normalfall wäre Bocholt eine schwere Aufgabe. Wären nicht noch zusätzlich die großen personellen Probleme. Samed Yesil, Kanta Seki, Tobias Kokol und Keeper Felix Burdzik fallen weiterhin aus. Daniel Neustädter und Dominik Dohmen meldeten sich krank ab. Dazu ist der Einsatz von Burhan Sahin und Hiroya Genda fraglich. Natürlich ist Cherfi, der zumindest auf ein positives Zeichen von Sahin und Dohmen hofft, alles andere als begeistert: „Eigentlich ist ein Zauberkünstler gefragt. Aber wir müssen es nehmen wie es ist und wollen nicht jammern. Jetzt müssen sich andere Spieler beweisen, die bisher weniger gespielt haben aber spielen wollen“. Einziger Lichblick auf der Ausfallliste: Lukas Stiels meldete sich wieder fit.

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  • Burhan Sahin erzielte den Ehrentreffer der
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Auch der Ausblick auf die nächsten Spiele ist nicht rosig. Es warten Spitzenreiter SSVg. Velbert und der TVD Velbert. Cherfi: „Mir wären vier Wochen Pause lieber, um mit der Mannschaft zu arbeiten. Aber die Zeit haben wir leider nicht“.