Teutonia St. Tönis: Arbeitssieg beim SV Hönnepel-Niedermörmter ist der siebte Dreier in Folge

Fußball-Landesliga : Arbeitssieg durch Lukas Stiels

Teutonia St. Tönis setzt die Siegesserie in der Fußball-Landesliga fort. Das 1:0 beim SV Hönnepel-Niedermörmter ist bereits der siebte Dreier in Serie. Die Kastrati-Elf zeigt, dass sie auch kämpfen kann.

Teutonia St. Tönis bleibt in der Erfolgsspur. Die Elf von Trainer Bekim Kastrati feierte durch einen knappen 1:0 (1:0)-Sieg beim SV Hönnepel-Niedermörmter den siebten Sieg in Folge und ist weiterhin der einzig ernst zu nehmende Verfolger von Spitzenreiter Spvgg. Sterkrade-Nord. Fußballerischer Glanz blieb an der niederländischen Grenze allerdings aus. Der Dreier fiel diesmal in die nicht minder wertvolle Kategorie Arbeitssieg. Und so war Kastrati rundum zufrieden: „Das war Leidenschaft pur. Das hat die Mannschaft sehr, sehr gut gemacht. Uns hat heute nur der tödliche Pass gefehlt.“

Die Gastgeber taten erwartungsgemäß nicht viel für das Spiel, standen tief und lauerten mit langen Bällen in die Spitze und über schnelle Vorstöße auf ihre Chance. Teutonia hatte dementsprechend mehr Ballbesitz und die Partie weitestgehend auch im Griff. In der Offensive bemühten sich Brian Drubel, Burhan Sahin und Malik Cakmakci fleißig mit ständigen Rollenwechseln, Lücken in die gegnerische Abwehr zu reißen.

Torchancen ergaben sich allerdings zunächst durch zwei Überzahlsituationen. Die erste spielten die Gäste nicht konsequent genug zu Ende (13.) und die zweite vergab Sahin mit einem ungenauen Heber (17.). Doch nur wenige Minuten später hatten die Gäste Grund zum Jubeln. Nach einem Freistoß von Drubel legte Pascal Regnery quer auf den einschussbereiten Lukas Stiels, der seinen dritten Saisontreffer erzielte (21.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben die Teutonen spielbestimmend, nennenswerte Torchancen ergaben sich aber nicht mehr.

Mit dem knappen Vorsprung ging es in den zweiten Abschnitt. Kastrati brachte in Kevin Breuer einen weiteren Kreativspieler, doch zu mehr Möglichkeiten führte das nicht. Die einzig ernsthafte Chance ging auf das Konto von Drubel, der sich gut durchsetzte, dessen Schuss aber im letzten Moment geblockt wurde (65.). In dieser Szene wäre ein Rückpass die bessere Wahl gewesen, weil Sahin völlig blank stand.

So blieb die Begegnung eng und mutierte immer mehr zum Abnutzungskampf auf beiden Seiten. Die Gastgeber gaben nicht auf, scheiterten aber schließlich an weiterhin gut stehenden Gästen und ihren allerdings unzureichenden fußballerischen Mitteln.

St. Tönis: Burdzik - Zeriner, Stiels (46. Breuer), Alexiou, Baum - König, Genda - Cakmakci (82. Falcone), Regnery (88. Wersig), Drubel - Sahin (80. Strode).