St. Tönis verliert in der Handball-Nordrheinliga der Frauen beim TB Wülfrath mit 22:27

Frauenhandball : St. Tönis verliert erhobenen Hauptes

Die Handballerinnen verlieren beim Titelkandidat Wülfrath mit 22:27.

Die Duelle der Turnerschaft St. Tönis mit dem TB Wülfrath scheinen in der Frauen-Nordrheinliga dem immer gleichen Prinzip zu folgen. Mit vorbildlichem Einsatz bietet die Mannschaft von Trainerin Miriam Heinecke dem Aufstiegsaspiranten Paroli, muss sich letztlich jedoch der Klasse des Kontrahenten beugen. Wie im ersten Vergleich konnte auch eine durchweg ordentliche Leistung die 22:27 (9:11)-Auswärtsniederlage nicht verhindern.

Das Spiel begann nicht auf dem Niveau, wie es die Platzierungen beider Teams vermuten ließen. Relativ zäh gestaltete sich die Anfangsphase, wobei die Turnerschaft das Abtasten in den ersten 15 Minuten zu ihren Gunsten entschied (4:7). Bei den Gastgeberinnen hinterließ der anfängliche Rückstand jedoch keinerlei Wirkung. In der Folge intensivierte Wülfrath die Offensiv-Bemühungen und machte in der Deckung den Laden nahezu komplett dicht. Für die Turnerschaft war im weiteren Verlauf fast jeder Treffer mit einem enorm hohen Aufwand verbunden. Der Titelanwärter dominierte nun das Geschehen.

Ganz so einfach wollten sich die St. Töniserinnen jedoch nicht abspeisen lassen. Aufopferungsvoll kämpfend verkürzten die Gäste stets den Spielstand und agierten weiterhin auf Augenhöhe. Ab der 50. Minute setzte sich die hohe Qualität der Gastgeberinnen dann allerdings endgültig durch. Wülfrath operierte im Angriff mit zwei Kreisläufern, worauf die Turnerschaft keine adäquate Antwort fand. Binnen weniger Minuten zog der Aufstiegskandidat auf 25:18 davon und entschied damit die Begegnung. Der Widerstand der Gäste war zwar noch nicht vollends gebrochen, das unermüdliche Anrennen gegen die kompakte Defensive brachte aber nicht den gewünschten Ertrag.

„Wir haben wirklich alles probiert, in der Abwehr alle möglichen Varianten durchgespielt, um Bälle zu erobern. Unterm Strich hat Wülfrath jedoch überragend verteidigt. Nichtsdestotrotz muss ich meiner Mannschaft für den tollen Einsatz ein großes Kompliment aussprechen. Wir haben die Herausforderung angenommen und dürfen gegen einen derart routinierten Gegner gewiss verlieren“, zog Miriam Heinecke ein positives Fazit.

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