Handball : Revanche geplant

Die Handball-Frauen der VT Kempen gastieren am Sonntag bei der HSG Siebengebirge-Thomasstadt.Trainer René Baude plagen keine Verletzungssorgen. Sein tritt mit gestiegenem Selbstvertrauen an.

Handball Die Regionalliga-Frauen der VT Kempen haben sich mit dem überraschenden Sieg gegen den Dritten TSV Bayer Leverkusen selbst viel Druck im Kampf gegen den Abstieg genommen. Denn die zwei Punkte – wenn auch in einem Heimspiel erzielt – waren nicht unbedingt eingeplant. So hat das Team von Trainer René Baude immer noch sechs Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz bei noch fünf ausstehenden Begegnungen. Deshalb fährt die Mannschaft auch sehr entspannt am Sonntag nach Königswinter, wo um 16.30 Uhr die Partie gegen die HSG Siebengebirge-Thomasstadt ansteht.

Herausragende Saison

Der Gastgeber, in den Spielzeiten zuvor eine Verein, der stets im Mittelfeld anzutreffen war, hat eine herausragende Saison gespielt und steht als Belohnung dafür auf dem vierten Tabellenplatz. Doch die HSG scheint die Saison bereits abgehakt zu haben, anders ist die hohe 24:33-Niederlage bei der HSG Knetterheide-Schötmar nicht zu erklären. Das wird Trainer Marcus Schütz bestimmt nicht gefallen haben, so dass er seine Frauen aufgefordert hat, im Match gegen die VT Wiedergutmachung zu betreiben. Das wiederum wollen die Kempenerinnen nicht akzeptieren und wollen mit dem gestärkten Selbstbewusstsein aus dem Leverkusenspiel spielerisch wie auch kämpferisch dagegen halten. „Wir werden mit der gleichen erfolgreichen Mannschaft in das Siebengebirge reisen, die auch den TSV Bayer geschlagen hat. Alle Spielerinnen sind fit und wollen sich für die Hinspielniederlage revanchieren,“ sagte Coach Baude.

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Bayer peilt Klassenerhalt an

Nur noch ein Sieg fehlt dem Herren-Regionalligisten SC Bayer Uerdingen, um den Klassenverbleib endgültig zu sichern. Den will er möglichst am Samstag ab 18 Uhr gegen den VfL Gladbeck erringen. Angesichts der schwachen Heimbilanz ist das alles andere als eine leichte Aufgabe.

Den letzten doppelten Punktgewinn auf eigenem Parkett errang Bayer am 3. November gegen Soest (33:32). Seitdem ist eine ganze Halbserie vergangen, ohne dass der SC in der Sporthalle am Löschenhofweg gewann. Vier Pleiten und zwei Unentschieden lautet seitdem die magere Ausbeute zuhause. „Ich habe selbst keine richtige Erklärung dafür, denn wir starten meist gut und brechen trotz einer Führung irgendwann ein. Vielleicht waren wir in den letzten Heimspielen insgesamt nicht so bissig wie auswärts“, sagt Spielertrainer Jörg Förderer. Mit den schwachen Auftritten habe seine Mannschaft bereits einen Teil der Zuschauer vergrault. Gegen Gladbeck sei nun Wiedergutmachung angesagt. „Wir werden von der ersten bis zur letzten Minute Gas geben und versuchen, das Publikum endlich mal wieder zufrieden zu stellen.“ Mächtig Auftrieb habe seinen Schützlingen der überraschende 37:30-Coup in Soest gegeben. „Wir haben noch genug Fehler gemacht. Aber wir waren dort das Team mit dem größeren Willen. Nur so gewinnt man Spiele in der Regionalliga.“

(RP)