Nimczyk schon wieder auf Titelkurs

Trabrennen : Nimczyk schon wieder auf Titelkurs

Der Deutsche Meister der Berufs-Trabrennfahrer führt die Rangliste deutlich an.

(hgs) Als Michael Nimczyk im Februar in Berlin bei der Championats-Ehrung des Hauptverbandes für Traberzucht zum achten Mal als Deutscher Meister der Berufsfahrer geehrt wurde und 2018 die magische Marke von 200 Siegen knackte, da stand eigentlich schon fest, dass dem neunten Titel nichts im Wege stehen kann. Schließlich sitzt der 32-jährige Schiefbahner Jahr für Jahr hinter den schnellsten Vierbeinern im Sulky und stellt dabei sein exzellentes fahrerisches Können unter Beweis.

Nach einem Drittel der Saison führt der Fahrer mit dem Goldhelm als Zeichen des Meisters die Wertung der Berufsfahrer mit 57 Siegen schon wieder an. Platz zwei belegt derzeit Viktor Gentz mit 21 Siegen. Knapp 130 000 Euro fuhr er für die verschiedenen Besitzer der Pferde schon ein. Die hochkarätigen Vierbeiner sind alle im Pferdesportzentrum Kaiserhof zu Hause und werden dort trainiert.

Obwohl sich Nimczyk ständig in der Erfolgsspur befindet, sind seine Ziele weiter hoch gesteckt. Schließlich wartet er immer noch auf den großen Triumph im eigenen Land. Das ist der Derbysieg in Berlin. Dort startet er im Sommer bei der Qualifikation für den Stutenpreis und das Deutsche Derby jeweils mit zwei aussichtsreichen Kandidaten. Die testete er am gestrigen Freitag auf der niederländischen Bahn von Wolvega nahe Heerenveen. Dabei landete er mit „Jaxon Schermer Nileo“ einen überlegenen Sieg.

Auch auf internationaler Bühne will Nimczyk seinem Ruf als Top-Fahrer weiter alle Ehre machen. Am Sonntag startet er bei einem Renntag in Kopenhagen. Dort geht er sechsmal an den Start. Höhepunkt ist der mit 110000 Euro dotierte „Copenhagen-Cup“. Dabei trifft Nimczyk mit „Cash Hanover“ auf zwei ehemalige Derbysieger von Berlin. Aussichtsreich geht er auch mit der Stute „Goldy Stardurst“, die im Besitz seines Onkels ist, an den Start.

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