Lokalsport: Kleiner Hoffnungsschimmer bleibt dem TV Vorst

Lokalsport: Kleiner Hoffnungsschimmer bleibt dem TV Vorst

Rein tabellarisch wirkt die Situation für den TV Vorst in der Oberliga vermeintlich klar umrissen. Zwei Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz bei lediglich noch einem zu absolvierenden Match, dazu der schlechtere direkte Vergleich gegenüber Lobberich. So weit, so gut. Eine minimale Chance auf den Klassenerhalt bleibt den Grün-Weißen allerdings. Sollten Aufderhöhe und Lobberich ihr abschließendes Spiel verlieren, und die Vorster zeitgleich beim SV Neukirchen triumphieren (Sa.

18 Uhr), stünden alle drei Teams bei 19 Zählern. Jetzt wird es etwas komplexer. In diesem Fall würde eine eigenständige Tabelle erstellt werden. Der nun zurate gezogene direkte Vergleich hilft zunächst keiner der drei Mannschaften entscheidend weiter, da jeder den jeweiligen Kontrahenten einmal bezwingen konnte und einmal unterlag. Abschließend muss das Torverhältnis Klarheit bringen, und dies könnte den rettenden Unterschied für die Mannschaft von Trainer Ron Andrae ausmachen.

"Wir reden hier von einem kleinen Hoffnungsschimmer. Wenn wir in Neukirchen nicht unsere Hausaufgaben erledigen, sind alle weiteren Spekulationen reine Makulatur", weiß Abteilungsleiter Thorsten Zimmermann. Vollkommen utopisch ist dieses Szenario immerhin nicht. Die Gegner der direkten Konkurrenten sind mit Angermund und Haan prinzipiell durchaus namhaft. Seit Saisonbeginn gehören diese beiden Teams zur Spitzengruppe, wenngleich sie in ihren Leistungen in den letzten Wochen mitunter stark nachließen.

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Fraglich wird zudem sein, mit welchem Ansporn sie in die aus eigener Sicht relativ bedeutungslosen Duellen gehen werden. Die Motivationsfrage dürfte sich für den SV Neukirchen nicht stellen. Geschenke werden die Gastgeber an die Grün-Weißen nicht freiwillig verteilen. In der Vergangenheit gab es so manch heißen Vergleich zwischen den alten Weggefährten. Im ersten Aufeinandertreffen behielten die Vorster mit 29:25 die Oberhand.

(MP)
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