Kempen: Herren 30 des TuS St. Hubert feiern den Aufstieg

Tennis : Herren 30 des TuS St. Hubert feiern den Aufstieg

Trotz einer Niederlage ist das Team um Topspieler Kevin Deden Niederrhein-Meister und spielt künftig in der Regionalliga.

Die Herren 30 des TuS St. Hubert schrieben am Wochenende für ihren Verein Tennisgeschichte. Nach sechs Medenspielen wurden die St.

Huberter Meister der Niederrheinliga und steigen somit in die Regionalliga auf. Zwar bescherte die letzte Begegnung gegen GW Oberkassel den St. Hubertern mit dem 4:5 die erste Niederlage, doch diese nahm die Mannschaft um Spitzenspieler Kevin Deden gerne in Kauf. Nach den Einzeln, in denen St. Hubert mit 4:2 führte, hatte das Team sein Aufstiegssoll erfüllt und schenkte alle drei Doppel an Oberkassel ab. „Wir freuen uns riesig über diesen Erfolg“, sagte Mannschaftssprecher Bastian Cornelius. Seit 2017 spielt das St. Huberter Team in dieser Besetzung zusammen. Und dies sehr erfolgreich, denn zum dritten Mal feierte der Verein den Aufstieg der Herren 30. „Es ist eigentlich ein Zusammenschluss zweier Mannschaften“, erläutert Cornelius. Thomas Mühlinghaus, die beiden Niederländer Bart Vincent de Gier und Jeroen van der Ven sowie Bastian Cornelius spielten seit über zehn Jahren gemeinsam in Wuppertal Tennis. Im Jahre 2016 löste sich die Wuppertaler Mannschaft auf und die vier Vorgenannten schlossen sich dem St.

Huberter Team an, in dem sämtliche weiteren Akteure aus St. Hubert seit „Kindertagen“ gemeinsam Tennis spielen. „ Wir sind fantastisch aufgenommen worden und sehr schnell eine neue, funktionierende Einheit geworden“, erinnert sich Cornelius an das Anfangsjahr. Schnell stellten sich dann auch die entsprechenden Erfolge ein. Der Zugang von Kevin Deden war dann in diesem Jahr das „I-Tüpfelchen“ für den Verein. Der 35-Jährige ehemalige Bundesligaspieler (u.a. TV Osterath, Solinger TC und BW Neuss) kehrte in seine alte Heimat zurück und gibt dem Team noch einen weiteren sportlichen Schub. „ Das ist für den Verein natürlich schön zu sehen, dass die Eigengewächse nun im kommenden Jahr in der Regionalliga aufschlagen werden“, sagt Cornelius und freut sich schon jetzt auf die nächste Tennissaison, um sich mit den Spitzenteams Dorstener TC, TC Waldhof, TC Eintracht Dortmund oder Gladdbacher HTC zu messen.

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