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Reiten: Kempen gewann Reitervergleich

Reiten : Kempen gewann Reitervergleich

Kempen gewann den Vergleichskampf vor Grefrath und Tönisvorst mit großem Vorsprung. Vom schönen Wetter profitierten die Reiter beim Hallen-Vergleichs-kampf am Schmeddersweg. Sie ritten draußen ab, und drinnen machten sie Ernst. Dort ging um Punkte. "Wir führen zur Halbzeit nach den Dressuren, was für uns bisher nicht üblich war", meinte Detlef Schaale, 1. Vorsitzender des RFV Schmalbroich-Kempen."

Viele der Reiter nutzten die Startgelegenheit als Vorbereitung für die kommende Saison. Für manch einen war es sogar eine Generalprobe. Reiter probierten ihre Pferde aus, wie die 26-jährige Nadine Borghs (RFV Schmalbroich-Kempen), die mit ihrem fünfjährigen Pitty Esprit zum ersten Mal gleich auf Anhieb in der A-Dressur einen Sieg und einen dritten Platz erreichte. Oder der 13-jährige Clemens Schaale vom Ausrichter absolvierte mit dem Pony Tamira sein erstes E-Springen. Sein Pech: Eine Verweigerung musste er dabei in Kauf nehmen. Marco Fernandez-Sanchez war unter den Dressurreitern einer der wenigen des männlichen Geschlechts. Der 17-Jährige wurde mit der siebenjährigen Delia D. in der A- und L-Dressur jeweils Zweiter. "Die beiden Siegerinnen waren halt etwas besser", nahm der Meister des Pferdesportverbandes Kreis Viersen in der Kombination von Springen und Dressur auf E-Ebene und Kempener Stadtmeister von A/L aus dem letzten Jahr die beiden Niederlagen gelassen: "Die Übergänge hätten heute etwas besser sein sollen. Delia D. wollte vom Galopp in den Trab ausfallen. Ich habe es noch gerettet. Ich gab ihr etwas mehr Druck."

Der Reiter der Leistungsklasse fünf hat sich die nächsthöhere Klasse vier als Ziel gesetzt: "Ich müsste mich im Laufe der Saison dreimal in der Dressur Klasse L platzieren." Davon ist er überzeugt: "Das Potenzial ist auf beiden Seiten vorhanden." Der Schüler der elften Klasse am Berufskolleg in Kempen wäre auch mit dem zehnjährigen Winegum Springen gegangen: "Er ist etwas krank. Winegum hat eine Fesselträgerentzündung", meinte Marco Fernandez-Sanchez: "Er wird wieder langsam für den Turniersport aufgebaut. Mit ihm hätte ich Dressur und Springen reiten können."

(RP)