Ina Tempel vom RV Graf Holk ist der zweite Platz in der Dressur wichtiger als der Sieg

Reiten : Der zweite Platz ist erfreulicher als der Sieg

Ina Tempel erklärt, warum es ihr beim Großen Sommerturnier des RV Graf Holk so ergangen ist. Die Dressur gewann sie auf Ribiano. Im Springen siegte Dennis Tolles fehlerfrei mit der schnellsten Zeit.

Es war ein sehr schönes Turnier, das der RV Graf Holk Grefrath in der vereinseigenen Reitsportanlage Heitzerend ausgerichtet hat. „Wir hatten eine gute Startbereitschaft“, sagt Astrid Greiling aus dem Organisations-team. „Und unsere Helfer liefen zur Höchstform auf.“ Die Höhepunkte bildeten das M**-Springen mit Siegerrunde sowie die M*-Dressur auf dem großen Dressurviereck im Freien.

Bei einem spannenden Springen, bei dem sieben Reiter die Siegerrunde bestritten, setzte sich am Ende Dennis Tolles (Kutscherfreunde W&W Grimlinghausen) mit GAW Larina Divina (0 Fehler/42,10 Sekunden) vor Vanessa Netzer (RC St. Georg Günhoven) mit La Canta (0/43,59) und Alexander Thoenes mit Costner S (0/46,39) vom gastgebenden Verein durch. Letzterer schaffte auch noch einen sechsten Platz mit Campino (2/53,20).

In der M*-Dressur zeigte Ina Tempel (Dressur- und Springverein Kempen-St. Hubert) die schönsten Ritte und belohnte sich mit einem Doppelsieg durch Ribiano (12 Jahre, 7,8 Wertungsnote), mit dem sie bereits als zweiter Starter ins Dressurviereck ritt und die Führung bis zum Ende behielt, vor Friedrich T (7 Jahre, 7,3): „Mit Ribiano lief alles gut und ganz entspannt. Über den zweiten Platz von Friedrich freue ich mich aber noch mehr, weil er mein Nachwuchspferd ist.“

In diesem Jahr wurde neben dem Mannschaftsspringen Klasse A auch eins der Klasse L ausgetragen. Hier waren die Teams vom gastgebenden Verein mit Platz eins und zwei in der höheren Wertungsprüfung sowie mit Platz drei (hinter den beiden Mannschaften vom RFV Hubertus Anrath-Neersen) in Kategorie A erfolgreich.

Das Punktespringen M* mit Joker war sehr spannend. Wegen der großen Beteiligung wurde dieser Wettbewerb zum Publikumsmagnet. Der anspruchsvolle Parcours forderte volle Konzentration von Pferd und Reiter. Die Zuschauer fieberten bei jedem Ritt mit. Es fiel keine Stange, ohne Kommentar der Zuschauer. Gewonnen wurde die Prüfung schließlich von dem Franzosen Philippe Chantelou mit Vivienne und Vanessa Netzer (beide RC St. Georg Günhoven) mit La Canta, jeweils mit der vollen Punktzahl von 44 Zählern und mit den zwei schnellsten Rundenzeiten von 41,70 und 44,54 Sekunden als jeweilige Abteilungssieger.

Die Kreismeisterin Julia Jurascheck (RFV Hubertus Anrath-Neersen) wurde hier mit Awony zusätzlich als Siegerin ausgerufen, weil bei ihrem Ritt die Zeitmessung hakte. Aus den Reihen des Ausrichters RV Holk Grefrath platzierten sich in dieser Prüfung auch Sarah Weyers mit My Best 3 (4.), Nina-Marie Quinders mit Atina (5.), Nina Jansen mit Countdown (7., alle 1. Abteilung) und mit Come on Calita (4.), Alexander Thoenes mit Costner S (2., beide 2. Abtei-lung).

Der kurze Regen am Morgen beeinträchtigte das Turnier nicht. Der Boden wurde sogar mittags wieder gewässert. „Damit waren die Bedingungen für alle Teilnehmer optimal“, sagt Astrid Greiling.

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