Handballerinnen von St. Tönis fehlt ein Trio gegen Fortuna Köln

Frauen-Handball : St. Töniser Frauen fehlt Trio gegen Köln

Den herben Verlust will das Team von Trainerin Miriam Heinecke am Sonntag mit viel Leidenschaft kompensieren.

Die Frauen der Turnerschaft St. Tönis würden am Wochenende in der Handball-Nordrheinliga gerne eine Rechnung begleichen. Wenn am Sonntag (15 Uhr) der SC Fortuna Köln in der Sporthalle Corneliusfeld gastiert, möchte sich die Mannschaft von Trainerin Miriam Heinecke nämlich für die denkbar knappe und ärgerliche 26:27-Hinspiel-Niederlage revanchieren.

„Wir haben in Köln ein richtig starkes Spiel gemacht und sehr unglücklich verloren“, erinnert sich die Übungsleiterin. Die Chancen auf einen besseren Ausgang stehen dabei gar nicht schlecht. Die Gäste sind ein ganzes Stück von der Form der Vorsaison entfernt, als sie gemeinsam mit dem späteren Aufsteiger Bonn phasenweise die Liga dominierten. Insbesondere auswärts ist die Bilanz in den vergangenen Monaten nicht unbedingt angsteinflößend. Der letzte Erfolg datiert vom 3. November. Generell scheint die grundlegende Frage nicht zu lauten, wie stoppe ich Köln, sondern wie stoppe ich Hannah Haase. Die Rückraum-Spielerin ist beim Tabellensechsten Dreh- und Angelpunkt und war in der jüngsten Vergangenheit ein echter Alptraum für die Turnerschaft. Im ersten Vergleich erzielte Haase satte 17 Treffer, insgesamt waren es in den vergangenen drei Aufeinandertreffen beeindruckende 34 Tore.

„Eine solche Quote können wir nicht ignorieren. Wir werden nach einer Lösung fahnden, um den Aktionsradius der Torjägerin erheblich einzuschränken“, tüftelt Heinecke an einem geeigneten Plan. Nicht mit in die Überlegungen einbeziehen können wird sie dabei neben Anna Greverath auch Verena Wolf und Rabea Brüren. Ein durchaus herber Verlust für die Turnerschaft. Wolf führte die St. Töniserinnen zuletzt immer wieder in schwierigen Situationen an und Brüren stand im bisherigen Saisonverlauf ohnehin gefühlt jede Minute auf dem Feld. „Wir haben in dieser Spielzeit schon häufig bewiesen, dass wir solche Ausfälle kompensieren können. Darauf setzte ich auch am Sonntag. Wenn wir so leidenschaftlich auftreten wie in Wülfrath, bin ich überaus zuversichtlich“, sagt Heinecke.

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