Handball-Verbandsligist TS Grefrath ist in Vorst auf Wiedergutmachung aus

Handball : TS Grefrath ist in Vorst auf Wiedergutmachung aus

Im Hinspiel zeigte die Mannschaft von Trainer Michael Küsters die schlechteste Heimleistung der Saison.

Schwache Heimauftritte waren für die Turnerschaft Grefrath in dieser Saison eine Rarität in der Handball-Verbandsliga. Zumeist glänzt die Mannschaft von Trainer Michael Küsters vor eigenem Publikum und sorgt regelmäßig für einen hohen Unterhaltungswert. Nicht so im ersten Vergleich mit dem TV Vorst, dem nächsten Gegner am Samstag um 19.30 Uhr. Die 29:33-Niederlage ist den Grefrathern negativ im Gedächtnis geblieben. „Das war sicherlich eines unserer schlechtesten Heimspiele in der jüngsten Vergangenheit. Demnach wollen wir am Wochenende Wiedergutmachung betreiben“, sagt der Übungsleiter im Hinblick auf das Derby. In der Hinrunde erwies sich eine sehr offensive Deckung der Vorster als ausschlaggebend. „Damit müssen wir wieder rechnen und uns dementsprechend vorbereiten. Im Training werden wir verschiedene Varianten einstudieren“, sagt Küsters, der hofft, dass die Körpersprache diesmal weniger kläglich sein wird, als gegen Geistenbeck. Sein Vorster Gegenpart Dominique Junkers sieht einem kampfbetonten Duell entgegen: „Grefrath tritt hier immer sehr motiviert auf.“ Welche Gedankenspiele er diesmal hegt, um den gefährlichen Rückraum der Gäste erneut in Schach zu halten, ließ der Übungsleiter verständlicherweise offen. Mit Manuel Stelzhammer, Matthias Elbers uns Andreas Bröxkes verfügen die Grün-Weißen ihrerseits über ein Trio, das an einem guten Tag den Unterschied ausmachen kann.

Bei der Turnerschaft St. Tönis hält sich die Vorfreude auf den 20. Spieltag in Grenzen. Dies liegt in erster Linie am Verletzungspech. Während der Begegnung in Lank erwischte es am vergangenen Wochenende Jochen Schrade und Alexander Bruchhaus. Beide schieden mit Verletzungen am Daumen aus. Mit der gleichen Blessur fehlt auch Kapitän Matthias Löcher bereits seit mehreren Wochen. „Allmählich entwickelt sich es zum einem Fluch. Hoffentlich ist es bei den beiden nicht ganz so gravierend wie bei Matthias. Im Rückraum gehen uns die Alternativen aus“, wünscht sich Trainer Zoran Cutura eine baldige Genesung. Im Heimspiel am Sonntag gegen die HSG Wesel (17 Uhr) werden dementsprechend wieder einige Spieler aus der zweiten Mannschaft den Kader der Ersten ergänzen. „Das ist für uns ja keine neue Situation. Die Jungs aus meiner Zweiten sind motiviert und werden sicherlich einen guten Job machen. Wesel hat ein robuste Mannschaft. Wir werden uns schnell bewegen müssen“, fordert Cutura.

Die Adler Königshof II werden am Samstag (17.30 Uhr) im Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer TV Jahn Hiesfeld ihr ganzes Reportoire aufbieten müssen, um zu bestehen. Die Gäste verloren im bisherigen Saisonverlauf erst zwei Partien und bestechen durch eine extrem niedrige Fehlerquote. „Im ersten Vergleich haben wir sehr gut mitgehalten, phasenweise sogar dominiert. Generell sehen wir gegen solche Hochkaräter immer gut aus“, geht Trainer Bodo Leckelt optimistisch ins Wochenende.

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