Grefrather EG im Penaltyschießen ohne Glück

Eishockey : GEG im Penaltyschießen ohne Glück

Der Eishockey-Landesligist knöpft dem Tabellenführer Wiehl einen Punkt ab.

Es war das erhoffte spannende Spitzenspiel zwischen der Grefrather EG und den bislang verlustpunktfreien Wiehl Penguins. Am Ende gewannen die Oberbergischen die umkämpfte, aber stets faire Begegnung mit 4:3 nach Penaltyschießen.
Ab Mitte des ersten Drittels erspielten sich die favorisierten Gäste ein leichtes Übergewicht und gingen durch einen Penalty in Führung (14.). Fünf Minuten später durfte auch die GEG erstmals jubeln. Roby Haazen hatte Lukas Bisel auf den Weg geschickt. Dieser startete durch und ließ mit einem platzierten Schuss in den Winkel Tobias Müller im Gästetor keine Chance. Die Freude über den Ausgleich währte ganze 40 Sekunden. GEG-Verteidiger Kai Weber wurde so unglücklich angeschossen, dass der Puck von ihm ins eigene Tor prallte.

Der zweite Spielabschnitt gehörte dem Tabellenführer der die Grefrather nun zunehmend in die Defensive drängte. Die Blau-Gelben wehrten sich mit großem Kampf Leidenschaft und wurden dafür belohnte. So war es Kai Weber, der in der 37. Minute auf Zuspiel von Roby Haazen und Lukas Bisel den etwas schmeichelhaften 2:2-Ausgleich erzielte.
 Der Schlussabschnitt verhieß noch einmal Spannung pur, zumal eine Überraschung gegen den Tabellenführer durchaus möglich schien. Grefrath kehrte mit Entschlossenheit aufs Eis zurück und machte deutlich, im letzten Spielabschnitt mitmischen zu wollen. Keine zwei Minuten waren gespielt, als sich Roby Haazen im eigenen Drittel die Scheibe schnappte, mehrere Gegenspieler stehen ließ und schließlich auch noch Wiehls Schlussmann zur erstmaligen Grefrather Führung überwand. Wie im ersten Drittel folgte die Antwort der cleveren Gäste prompt. Ganze 13 Sekunden genügten zum direkten Ausgleich in der 43. Minute. Im Sinne eines Spitzenspiels und zur Freude der etwa 180 Zuschauer lieferten sich beide Teams nun einen spannenden Schlagabtausch. Dank zweier glänzend aufgelegter Torhüter blieb es bis zur Schlusssirene beim 3:3. Im Penaltyschießen fehlte der GEG das Glück. Alle Schützen scheiterten am Wiehler Schlussmann. So war es Dominik Cerovsky, der mit seinem zweiten Penalty-Treffer des Abends dem Tabellenführer den Zusatzpunkt bescherte. „Sicherlich hätten wir in eigener Halle auch gerne gewonnen, betrachtet man jedoch den kompletten Spielverlauf, so geht die Punkteteilung schon in Ordnung“, sagte GEG-Trainer Karel Lang.