Für die St. Töniser Trainerin Miriam Heinecke wird es am Samstag endlich mal Zeit für einen Sieg gegen Treudeutsch Lank.

St. Tönis: Das Warten des St. Töniser Frauen hat ein Ende

Für die St. Töniser Trainerin Miriam Heinecke wird es am Samstag endlich mal Zeit für einen Sieg gegen Treudeutsch Lank.

Das lange Warten für die Frauen der Turnerschaft St. Tönis hat am Samstag endlich ein Ende. Mit dem Auswärtsspiel bei Treudeutsch Lank startet auch für die um 19.30 Uhr die neue Handballsaison in der Nordrheinliga. Doch ausgerechnet an den ersten Gegner hat Trainerin Miriam Heinecke keine guten Erinnerungen. „Ich glaub ich habe sowohl als Spielerin als auch als Trainerin noch nie gegen die gewonnen“, sagt sie. In der vergangenen Saison hatte Turnerschaft im Heimspiel den Sieg schon fast vor Augen, ließ sich aber trotz Neun-Tore-Vorsprung noch die Butter vom Brot nehmen, in Lank gab es dann eine Klatsche. Das die Lanker sich nochmals verstärkt hat macht die ganze Sache nicht einfacher, zumal sie über zwei gute Linkshänderinnen und pfeilschnelle Außenspielerinnen verfügt.

Und genau hier muss angesetzt werden, damit die Abwehr stabiler steht. Nach vorne hin glaubt Heinecke, dass ihr Team nicht viele Chancen bekommt, aber wenn dann diese möglichst konsequent nutzen sollte. In der Rückraummitte wird dabei allerdings Verena Wolf fehlen, die gleichzeitig auch als Co-Trainerin fungiert und beruflich verhindert ist. Bei Susann Close und Lena Schleupen steht zusätzlich noch ein Fragezeichen, ob sie am Samstag zum Einsatz kommen. Beide sind allerdings in dieser Woche schon wieder ins Training eingestiegen. Da Heinecke die Lanker Mannschaft unter den Top 4 der Liga sieht und ihren eigenen Kader eher im Bereich Platz sieben und acht sieht, sind die Rollenverteilungen für sie auch ganz klar geklärt: „Lank ist für mich in dieser Partie der klare Favorit, steht für mich allerdings zum Startstart als Heimmannschaft mehr unter Druck gewinnen zu müssen“. Einen gewissen Druck hat sich Heinecke allerdings auch selber aufgebürdet, denn für sie ist es endlich mal an der Zeit, dass St. Tönis in Lank gewinnt.