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Florian Boehnisch dreimal auf dem Podest

Motorsport : Florian Boehnisch dreimal auf dem Podest

Der Kempener Rennfahrer belegte bei bei seinen letzten Rennen des Jahres auf dem Lausitzring und dem Nürburgring mit seinem Team vordere Plätze und blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück.

(lus) Nachdem das finale Rennen der GTC-Race-Saison über die Bühne gegangen ist, war die Rennsaison für Florian Boehnisch noch nicht vorbei. Beim neu gegründeten Team SD-Motorsport nahm man die professionelle Hilfe von Boehnisch an und setzte ihn bei den letzten drei Rennen der NES500-Saison zusammen mit Sebastian Müller und Daniel Reiter ans Steuer des Porsche Cayman 718 GT4 CS. Bei der ersten Veranstaltung stand ein Doppelstart auf dem Lausitzring  an. Die beiden Fahrer neben Florian Boehnisch gingen in ihr erstes Rennen in ihrer noch jungen Rennkarriere. „Sie haben unglaublich viel gelernt und haben jede Empfehlung quasi aufgesaugt. So konnten wir auch direkt einen Pokal mit nach Hause nehmen“, sagte Boehnisch nach dem ersten Renntag, an dem das Team in der höchsten Klasse der NES500, der GT4, den dritten Platz belegte.

Am nächsten Tag und zweiten Rennen wurde es noch besser. Während die Konkurrenz Fehler macht, spulte das Dreiergespann souverän ihre Runden ab und erreichte sogar den zweiten Platz in der GT4 Klasse hinter dem Gesamtsieger Leutheuser Racing.

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Beim letzten Rennen der NES500- Saison ging es für SD-Motorsport mit den im Fahrerlager bereits bekannten Fahrern ins 500-km-Rennen auf dem Nürburgring. Nach einem starken Qualifying startete man auf dem dritten Platz und konnte sich im Rennen aus eigener Kraft auf den zweiten Platz vorschieben, ehe eine nicht-beachtete Durchfahrtsstrafe zu einer längeren Zwangspause führten. „Einer unserer Fahrer hat leider das Signal der Rennleitung nicht gesehen. Ich kenne das Problem, im GT4 Rennwagen ist man nur am überholen und guckt auf der Start-Ziel-Geraden schon wieder auf die nächsten zu Überholenden. Das Zeichen der Rennleitung am Tower nicht zu sehen, kann passieren und ist bei der geringen Rennerfahrung schon in Ordnung. Wir haben unsere Strafe bekommen und werden aus den Fehlern lernen“, sagte Boehnisch. Durch Schäden bei der Konkurrenz wurde das Team schlussendlich doch noch auf dem dritten Platz liegend im Ziel empfangen. Damit fuhr das Team im dritten Rennen den dritten Pokal ein und legte einen krönenden Saisonschluss hin.