Ein SSV-Tor würde in Lirich weiterhelfen

Fußball : Ein SSV-Tor würde in Lirich weiterhelfen

Der SSV Grefrath fährt Samstag zum Relegations-Rückspiel zur DJK Arminia Lirich.

Vorhang auf zum zweiten Teil der Abstiegs-Relegation in der Fußball-Bezirksliga. Eigentlich könnte der SSV Grefrath diese Aufgabe heute um 17 Uhr bei der DJK Arminia Lirich eher mit etwas Gelassenheit entgegensehen. Aber natürlich ist auch jedem klar, dass der 3:0-Hinspielsieg noch kein sanftes Ruhekissen ist, weil die Oberhausener, mit über einem halben Dutzend Akteuren in den Reihen mit absolutem Gardemaß, beim ersten Aufeinandertreffen durchaus ihre Qualitäten zeigten. Da kam allerdings ihr Spiel mit langen hohen Bällen nicht so zum Tragen, weil die Grefrather meist früh attackierten und vieles im Keime erstickten. Sicher von auszugehen ist aber, dass die Liricher auch ohne die zuletzt des Feldes verwiesenen Sebastian Stollen und Lars-Justus van Gelder ihr Heil auf ihrem eher kleinen Kunstrasenplatz an der Liricher Straße, was für die Blau-Weißen schon ungewohnt sein kann, in einer bedingslosen Offensive suchen werden und müssen. „Selbst ein Tor machen“, lautet deshalb die Marschroute des SSV, denn bei einem eigenen Treffer müsste die Arminia schon fünf schießen, um nicht abzusteigen.

Aufstellunsgsorgen hat Grefraths Trainer Kaus Ernst nicht. Wie gut es auch in der Saisonendphase noch mit dem Zusammenhalt in seinem Team bestellt ist, was nicht wenige voll und ganz ihm zurechnen, zeigt die Tatsache, dass zuletzt mit Philipp Alker, Dennis Hoffmann, Soner Köse, Christofer Feyen und Nedim Akkus fünf Spieler in der Startelf standen, die den SSV danach verlassen werden. Und was gibt es in Sachen Neuzugänge zu vermelden? Nach Michael Funken, Louange Adom Missamou, Gerrit Lenssen und Matthias Terporten spielen in der neuen Spielzeit auch David Pries (TSF Bracht), Egzon Memeti (SSV Strümp) und Christopher Claeren (VfB Uerdingen) an der Niers auf dem Heidefeld.

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