Auftakt der Nierspanther

Für den Regionalligisten Grefrather EC beginnt morgen mit dem Heimspiel gegen Moersdie Meisterschaft. Die Blau-Gelben von der Niers wollen die Favoriten ärgern und peilen die Aufstiegsrunde an.

Eishockey. Nach drei gewonnen Vorbereitungsspielen und einer freundschaftlichen Begegnung gegen die Krefeld Pinguine geht die Saison für den Regionalligisten Grefrather EC nun endlich los. Am Freitag starten die Nierspanther zu Hause um 20 Uhr mit dem Match gegen den GSC Moers, am Sonntag stehen sie um 19 Uhr beim EHC Dortmund auf dem Eis.

Trainer Adam Grygiel ist mit der bisherigen Planung zufrieden. Sein Kader umfasst 25 Spieler, kaum ein anderer Club in der Liga kann eine solche Zahl bieten. Zählt man die Pinguin-Förderlizenzspieler André Mangold und André Huebscher einmal heraus, die wohl eher in Krefeld benötigt werden, dann ist der Spielberichtsblock voll.

Sechs Teams in der Meisterrunde

Die Spieler sind konditionell auf der Höhe und werden Kraft genug für die ganze Saison haben, die nach einer Einfachrunde der zwölf Regionalligavereine am 29. 12. 06 beendet sein wird. Die ersten Sechs dieser Runde spielen dann mit den jeweils zwei Besten der Regionalligen Baden-Württemberg und Hessen eine weitere Einfachrunde, die Ende März beendet sein wird. Der Gewinner dieser Runde steigt in die Oberliga auf, die anderen Clubs können eine weitere Saison in der Regionalliga spielen.

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Die Chancen der Panther, in der Vorrunde unter die ersten Sechs zu kommen, stehen gut. Das ist auch von großer Bedeutung, denn um die sich anbahnende Kooperation mit den Pinguinen nicht zu gefährden, sollte der GEC oben mitspielen. Denn wird die Oberliga ab der nächsten Saison zweigeteilt, dann steigt mehr als nur ein Verein auf. Die Liga lässt sich an Hand der Kader und des wirtschaftlichen Umfelds leicht in drei Gruppen einteilen. Den Titel machen die Teams aus Herne, Neuss und Dortmund unter sich aus. Zur zweiten Gruppe kann man die Grygel-Truppe zählen. Ein Eishockey-Fachblatt traut ihnen sogar den vierten Platz zu, vor Dinslaken, Troisdorf, Neuling Iserlohn Ib, Bergisch Gladbach und Trier. Im unteren Drittel der Tabelle dürfte Moers, Königsborn, und Solingen zu finden sein, von denen Moers und Solingen sogar so schlecht vorbereitet in die Saison gehen, dass eine Überleben der Clubs mehr als in Frage gestellt werden darf. Die Nierspanther werden also am ersten Spielwochenende direkt zwei Extreme erleben. Wohlmöglich erscheint Moers nur mit einer handvoll Spieler, die von Oliver Jöbkes trainiert werden. Das Spiel gegen die Elche aus Dortmund ist für die junge Grefrather Truppe am zweiten Spieltag eine echte Standortbestimmung. Nach diesem Match werden sie wissen, ob sie die Prognosen in die Tat umsetzen können. Potential, Schwung und Elan neben einer grundsoliden Vorbereitung hat die Mannschaft allemal, um sicher in die Aufstiegsrunde zu kommen.

(RP)