Abstiegskandidat SSV Grefrath muss zum Bezirksliga-Spitzenreiter VfL Giesenkirchen

Fußball-Bezirksliga : Verteidiger Köse fehlt dem SSV

Der abstiegsbedrohte Fußball-Bezirksligist Grefrath muss zum Spitzenreiter.

(WeFu) Drei aus fünf oder vier aus fünf? Das ist die große Frage im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga vor dem 32. Spieltag. Die letzten drei Teams steigen auf jeden Fall direkt ab, und nur der Viertletzte kann seine Haut über den Umweg Relegation noch retten. Was ohne Rechenschieber bedeutet, dass aus dem Kreis Dülken, Brüggen, Uerdingen, Grefrath und Strümp nur einer ganz sicher auch in der nächsten Saison in dieser Klasse spielen wird. Und der Mannschaft, die in die Relegation muss, drückt dann der tatenlos zusehen müssende Tabellen-14. der Kreisliga A kräftig die Daumen, denn nur wenn die gewinnt, reicht eine Liga darunter Rang 14 zum Klassenverbleib. Aktuell belegt diesen Platz der Linner SV, wobei mit jedem Spieltag Verschiebungen an der Tagesordnung sind.

Die höchste Hürde von den abstiegsbedrohten Teams hat bereits am Freitagabend der SSV Grefrath vor der Brust. Er fährt nämlich zum Seriensieger und Spitzenreiter VfL Giesenkirchen, der, wenn es bei der Partie von Mennrath in Dilkrath zwei Tage später nach seinen Vorstellungen läuft, den Aufstiegssekt schon aus dem Kühlschrank holen kann. „Das ist ein wunderbares Spiel für uns. Erstmals seit ich im Amt bin, stehen wir nicht auf einem direkten Abstiegsplatz. Das gibt Selbstvertrauen, und wir fahren nicht nach Giesenkirchen, um nur die Punkte abzuliefern, sondern wollen auch was mitnehmen“, sagt SSV-Trainer Klaus Ernst, der lediglich auf Innenverteidiger Soner Köse verzichten muss.

Auch wenn die Saison gelaufen ist, hat der VfL Tönisberg in der Vergangenheit mit wenigen Ausnahmen stets gezeigt, dass er nicht gewillt ist, etwas zu verschenken. Mit Platz fünf liegen die Rot-Weißen mehr als im Soll. Und das, obwohl es im vergangenen Sommer viele Veränderungen im Kader gab. Aber Trainer Karl-Heinz Himmelmann hat erneut bewiesen – und deshalb hat ihn auch Landesligist VfR Fischeln geholt –, dass er in Sachen Neuaufbau das richtige Händchen hat. Nun geht es zum SC Teutonia Kleinenbroich, der als Aufsteiger ebenfalls die Erwartungen mehr als erfüllt hat. Personell ändert sich gegenüber den letzten Wochen nichts.

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