Stadt Kempen: Spannende Ferien in den Schulen

Stadt Kempen : Spannende Ferien in den Schulen

In wenigen Tagen startet die Herbstferien-Betreuung in den Kempener Grundschulen. Die Schüler erwartet ein abwechslungsreiches Programm, wobei erstmals die Fördervereine der Schulen mit im Boot sind.

Der erste Herbstferientag am kommenden Montag, 6. Oktober, führt zahlreiche Grundschüler trotz Ferien in die Schule. Allerdings bleiben die Klassenräume leer. Nur in den Räumten der so genannten Offenen Ganztagsschule (OGS) herrscht Leben, hier findet nämlich die dezentrale Betreuung während der zweiwöchigen Herbstferien statt. Erstmals sind die Fördervereine mit im Boot, da sich die Stadt ein Stück weit aus der Betreuung herausgezogen hat.

Die Fördervereine haben sich unter anderem mit Unterstützung des städtischen Jugendamtes um die Zusatzkräfte gekümmert, die für die so genannten zusätzlichen Betreuungskinder notwendig sind. Denn das Angebot der Ferienbetreuung, das für die Kinder der OGS automatisch greift, ist für die anderen Schüler ein Zusatzangebot. Entsprechend der zusätzlich für das Ferienangebot angemeldeten Grundschüler wird Betreuungspersonal zum normalen OGS-Team benötigt. Dank guter Zusammenarbeit, auch unter den Fördervereinen, ist nun alles organisiert.

In der Astrid-Lindgren-Schule im Kempener Norden läuft die Herbstferienbetreuung wochentags täglich von 8 bis 16 Uhr - inklusive Mittagessen. "Wir starten immer mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor unser Programm mit Bewegung, vielen herbstlichen Bastelangeboten und Backen startet", erklärt Ines Lempa, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), der für die OGS-Betreuung an der Astrid-Lindgren-Grundschule verantwortlich ist. So ist ein Fußballturnier geplant und Drachen basteln ist ebenfalls vorgesehen.

In den OGS-Räumen der Regenbogenschule im Kempener Süden sind nicht nur die eigenen Schüler anzutreffen, sondern auch die der benachbarten katholischen Grundschule Wiesenstraße. Wobei es sich hierbei um rund 20 Betreuungskinder handelt, die das Herbstferienangebot neben den OGS-Kindern der Regenbogenschule und den dortigen Betreuungskindern nutzen. Insgesamt sind es knapp 110 Kinder, die auf die beiden Ferienwochen verteilt, anzutreffen sind. "Wir brauchen daher entsprechende Zusatzkräfte, wobei unser OGS-Personal die pädagogische Leitung inne hat", sagt Josefine Lützenberg, Rektorin der Regenbogenschule.

Entsprechend dem ständigen Randzeitenbetreuungsangebot der Regenbogenschule, das schon um 7.30 Uhr startet, beginnt auch die Ferienbetreuung um diese Zeit. Bis 16.30 Uhr - inklusive Mittagessen - werden die Grundschüler dann verlässlich begleitet. Bewegungsangebote in der Turnhalle, Laubsägearbeiten und die Herstellung von Halloween-Kost in der hauseigenen Küche stehen unter anderem auf dem Programm.

Eine Kooperation gehen auch die Tönisberger und die St. Huberter Gemeinschaftsgrundschule ein. "Wir sind eine kleine Schule mit einem entsprechenden kleinen Förderverein und könnten eine eigene Betreuung gar nicht stemmen. Daher arbeiten wir, wie auch in den Vorjahren, mit der St. Huberter Grundschule zusammen", informiert die Tönisberger Schulleiterin Dorothea Heußen. Die wenigen Grundschüler aus Tönisberg, die eine Betreuung benötigen, finden diese in St. Hubert. In der ersten Woche nutzen 36 Kinder das Angebot, in der zweiten Woche sind es 39 Kinder.

In den OGS-Räumen heißt das Motto "Apfel und Herbst" und entsprechend sieht das Programm aus. Die Kinder können sich auf Apfelgelee herstellen und Backen mit Herbstfrüchten freuen. Zudem wird es jede Woche einen Aktionstag geben, bei dem ein Ausflug ansteht. So ist auch geplant, eine Obstplantage zu besuchen. Jede Menge Spiele, Bastelarbeiten und Sport fehlen natürlich auch nicht.

(tref)
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