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Sommermusik in Kempen: Stolze Bilanz des Kempener Verkehrsvereins

Glücklicher Verkehrsverein : Stolze Bilanz der Kempener Sommermusik

Der Kempener Verkehrsverein erhielt für seine sechste Auflage viel Lob und Anerkennung. Auch die Künstler Nico Santos und Vicky Leandros zeigten sich vom Ambiente an der Burg sehr angetan.

Als Vicky Leandros am Samstag kurz nach Mitternacht den Back-Stage-Bereich auf dem Burgparkplatz gemeinsam mit ihrer Band verließ, bedankte sich die Sängerin noch einmal herzlich bei den Verantwortlichen des Kempener Verkehrsvereins (KVV).

„Es war wunderbar hier. Ich habe die tolle Atmosphäre genossen. Ihre Betreuung war super. Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt. Ich komme immer sehr gerne nach NRW“, sagte die 69-Jährige, die in der Nähe von Hamburg lebt. Vorher gab es noch das gemeinsame Erinnerungsfoto mit dem KVV-Vorstand.

Ihr Auftritt war nach dem Konzert von Nico Santos am Freitag der zweite Höhepunkt der 6. Kempener Sommermusik. Die Idee des Verkehrsvereins, am zweiten Abend auf Klassik zu verzichten, entpuppte sich als Volltreffer. Dass einige Zuschauer vermuteten, die Technik sei nicht optimal, weil sich Vickys Stimme hier und da nicht echt anhörte, hatte einen ganz anderen Grund. Bei der Probe am Nachmittag hustete sie hier und da. Mit Honig und frischem Ingwertee wurden bis zum Auftritt die Stimmbänder behandelt.

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Ihren Auftritt begann Vicky Leandros mit einem Song in französischer Sprache. Entsprechend waren die Gäste aus Wambrechies, die im Rahmen des Jubiläums der Städte-Partnerschaft zum Konzert eingeladen waren, begeistert. Hinterher begrüßte die Sängerin, die sieben Sprachen spricht, Bürgermeister Sebastien Brogniart, der mit der Schlager-Ikone einen Auftritt in seiner Heimatstadt vereinbarte.

Auch Nico Santos war voll des Lobes, als er sich nach seinem Auftritt mit seiner Frau, die in Kempen geboren wurde und zuletzt in Geldern wohnte, und einigen Familien-Mitgliedern traf. „Ich habe alle Bandmitglieder gefragt. Wir hatten hier eine wunderschöne Zeit, auch hinter der Bühne. Wir waren alle vom ganzen Herzen so glücklich. Der Service war super, und es gab tolles Essen“, sagt der 29-Jährige. Am Samstag nach dem Frühstück im Café Peerbooms an der Kuhstraße machte er sich dann auf dem Weg nach Uelzen, wo er am Abend schon wieder auf der Bühne stand. Daher musste auch die komplette Bühnen-Technik sofort nach seinem Auftritt in der Thomasstadt in einen langen Lkw geladen werden. Vereinbart war, dass dabei der Verkehrsverein helfen muss. Dabei packten auch die Vorstandsmitglieder mit an. Das war übrigens auch am Morgen beim Ausladen der Fall.

Was der Verkehrsverein von Dienstag bis Sonntag mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf die Beine stellte, war beeindruckend. Der Vorsitzende Jürgen Hamelmann, mit seinem Tiefbau-Unternehmen maßgeblich an Organisation und Aufbau beteiligt, ist zusammen mit seinem Bruder Dirk der Kopf des Teams und wird von seinen Vorstandsmitgliedern super unterstützt. Kleinere Probleme wurden im Eiltempo behoben und zusätzliche Wünsche des Managements der Künstler erfüllt.

„Die Burgwiese ist mittlerweile das Wohnzimmer des Verkehrsvereins. Wir würden uns freuen, wenn sie alle in zwei Jahren wiederkommen“, rief er vor den beiden Konzerten den Zuschauern zu. „Ich bin unheimlich stolz auf den Verkehrsverein, ohne den es solche Veranstaltungen hier nicht geben würde“, sagte Bürgermeister Christoph Dellmans, der dem Verein seine uneingeschränkte Unterstützung zusagte. Die ist auch dringend notwendig, da die Auflagen immer vielfältiger und komplizierter werden. Auch die Kosten steigen von Jahr zu Jahr, sodass der Verein auf noch mehr Sponsoren angewiesen ist.

(lus)