Stadt Kempen Safari in Kempen

Stadt Kempen · Mit viel Hurra begannen gestern die Kempener Ferienspiele. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema Safari. Damit alle ihren Spaß haben, müssen die Teilnehmer bestimmten Regeln folgen.

 Gestern Morgen begann die Kempener Ferienspielaktion auf dem Sportgelände an der Berliner Allee. Im Zelt bastelten die Kinder bereits eifrig zum Thema "Safari".

Gestern Morgen begann die Kempener Ferienspielaktion auf dem Sportgelände an der Berliner Allee. Im Zelt bastelten die Kinder bereits eifrig zum Thema "Safari".

Foto: Wolfgang Kaiser

Ohrenbetäubend war der Lärm gestern im Zelt bei Beginn des Ferienspaßes. In den kommenden Ferienwochen werden sich hier Kinder und Betreuer auf eine "Safari in Kempen" begeben. Ganz zu Anfang wurden erst einmal die Regeln klar gestellt: Keiner verlässt das Gelände, ohne das dem zuständigen Betreuer mitzuteilen.

Thomas Luyten vom Jugendamt machte der Schar beim Ferienspaß auf dem Sportgelände an der Berliner Allee gleich deutlich, dass sie hier Spaß ohne Ende haben können, aber sich eben auch an die Regeln halten müssen. In Bäume, Sträucher und Büsche klettern ist tabu. Nicht nur wegen der Verletzungsgefahr, sondern auch wegen der Zecken, die dort lauern können.

Toiletten sind nicht für Wasserschlachten und ähnlichen Unsinn da. Die Skateranlage soll auch nur mit Helm und Sicherheitsbandagen befahren werden. Und im großen Zelt sind Ballspiele oder Aktionen wie Rucksäcke oder Fahrradhelme hochwerfen selbstverständlich verboten.

Auch sollen die Kinder keine Spielsachen von zu Hause mitbringen. Da bringt das Jugendamt der Stadt sowieso einen großen Vorrat mit. Die können dann gegen Abgabe des Ferienspaßpasses, den jedes Kind hat, ausgeliehen werden. Das Handy lassen die Kinder am besten zu Hause, die Mitarbeiter des Jugendamtes haben alle Telefonnummern der Eltern.

Und für die Kinder, die mit dem Bus nach St. Hubert oder Tönisberg gebracht werden, gibt es auch die klare Anweisung: "Wenn ich sage, Ihr geht, dann geht Ihr, denn sonst ist der Bus weg und wir haben ein Problem." 19 Betreuer und zwei Praktikantinnen sowie Thomas Luyten, Stadtjugendpfleger Marc Schneider, Sandra Müller und Brigitte Siemes vom Jugendamt kümmern sich in der ersten Woche um die Kinder. Mit dabei bei der Eröffnung auch der neue Dezernent für den Jugendbereich Michael Klee sowie Jugendamtsleiterin Heike Badberg, die ihren Spaß an dem fröhlichen Treiben im Zelt hatten.

Inzwischen sind die Kinder so quirlig, dass Luyten zu einem eindrucksvollen Trick greift. Aus seiner Geldbörse sucht er eine Münze heraus und fordert die Kinder auf, so still zu sein, dass man das Geldstück fallen hört. Schlagartig wird es still. So können die Gruppen zusammengefügt werden, es wird noch ein bisschen hin und her getauscht. Und dann geht es einfach nur noch los an die Spielgeräte, Kreativangebote, auf das Sportgelände oder auch für die, die es ein kleinwenig stiller wollen, an die Gesellschaftsspiele. Frage des Tages

(sr)
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