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Roland Zetzen spielte vor dem St.-Peter-Stift Kempen

Konzert im Altenheim : Altenstift: Gute-Laune-Musik statt Corona-Blues

Vor einem Kempener Altenheim gab Alleinunterhalter Roland Zetzen ein Konzert für die Senioren. Im Garten des St.-Peter-Stifts kam bei seiner Musik richtig Freude auf. Viele hatten mitgeholfen, diese willkommene Ablenkung zu ermöglichen.

Pandemie macht erfinderisch: Vor dem St.-Peter-Stift in Kempen fand jetzt für die Bewohner ein internes Freiluftkonzert statt. Möglich gemacht hat dies die ehrenamtliche Helferin Karin Schneider. Mit Unterstützung der Pflegekräfte konnten so einige Bewohner eine musikalische Einlage des Unterhaltungskünstlers Roland Zetzen genießen.

Mit gebührendem Sicherheitsabstand, Schutzmasken und getrennt von der sonstigen Öffentlichkeit sangen und schunkelten die Senioren begeistert mit. In Zeiten von striktem Besuchsverbot und strengen Sicherheitsvorkehrungen ist die Heimleitung für jede Abwechslung dankbar, sofern sie den gesetzlichen Auflagen gerecht wird und behördlicherseits genehmigt ist. „Dieses kleine Konzert zur Pandemie-Zeit war mir ein Herzensanliegen, um hier für etwas Zerstreuung und gute Laune zu sorgen“, so Karin Schneider. Umso mehr freute sich die 78-Jährige, als sie hinterher hörte, wie begeistert die Bewohner teilgenommen haben. Dankbar ist die Kempenerin vor allem Melanie Guder von der sozialen Betreuung des St.-Peter-Stifts, dass sie und ihre Kolleginnen sich liebevoll um einen geregelten Ablauf dieses ungewöhnlichen Konzerts gekümmert haben. Die Idee kam Karin Schneider, die früher auf einer Krankenstation für Behinderte in Süchteln gearbeitet hat, in den Niederlanden. Dort erfreut oft ein Drehorgelspieler auf den Straßen die Menschen.

(RP)