Roland Angenvoort (SPD) will als Bürgermeister in Grefrath kandidieren

Für die SPD in Grefrath : Angenvoort will als Bürgermeister kandidieren

Gestern hat in Grefrath der dritte Bürgermeisterkandidat seinen Hut in den Ring geworfen. Die SPD gab bekannt, ihren Mitgliedern vorzuschlagen, bei der Versammlung am Sonntag, 8. Dezember, Roland Angenvoort (52) zu nominieren.

Die Versammlung beginnt um 15 Uhr im Franzuese Hüske. Angenvoort ist, einem positives Votum der Mitglieder vorausgesetzt, der dritte Kandidat nach Jens Ernesti (42, parteilos) und Stefan Schumeckers (45, CDU), der sich um die Nachfolge von Manfred Lommetz bewirbt.

Angenvoort bekleidet bereits das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters, ist Ratsmitglied und Vorsitzender des Schulausschusses. Im September vergangenen Jahres zog er sich als Vorsitzender der Grefrather SPD zurück, das Amt hatte er seit 2004 mit vierjähriger Pause bekleidet. Diesen Schritt begründete er seinerzeit damit, bei der AOK ein neues Betätigungsfeld zu haben, das viel Zeit erfordere.

Die Entscheidung liege, so Vorsitzende Jessica Steinmüller und Fraktionschef Bernd Bedronka, ganz allein bei den Mitgliedern. Nur so viel vorweg: „Der Parteivorstand hat nach intensiven und guten Gesprächen beschlossen, den Mitgliedern vorzuschlagen, Roland Angenvoort zum Bürgermeisterkandidaten zu nominieren.“ Inhaltliches solle am 8. Dezember bei der Mitgliederversammlung besprochen werden.

Er habe die Entscheidung lange abgewogen, sagte Roland Angenvoort am Freitag im Gespräch mit der. Es sei keine leichte Geburt gewesen, versicherte er. Die Familie sei selbstverständlich in die Entscheidung  eingebunden gewesen. Er sei jedoch in Grefrath geboren und aufgewachsen: „Da ist es eine tolle Chance, in meinem Heimatort Bürgermeister zu werden.“ Er bringe jahrelange Führungserfahrung mit sich, was er seinem jetzigen Arbei8tgeber, der AOK,   zu verdanken haben: „Ich habe einen tollen Job. Es wäre für mich sehr schwer, ihn aufzugeben.“

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