Gemeinde Grefrath: Rathaus-Neubau in Grefrath: Keine Entscheidung

Gemeinde Grefrath: Rathaus-Neubau in Grefrath: Keine Entscheidung

Noch immer ist keine Entscheidung über einen möglichen Rathausneubau in Grefrath gefallen. Der vorgesehene Tagesordnungspunkt wurde im nichtöffentlichen Teil nicht beraten. Die Entscheidung über den möglichen Ankauf des Gebäudes von Johnson Controls am Bronkhorster Weg zieht sich wie Kaugummi durch die Diskussionen und Beratungen der politischen Gremien der Niersgemeinde.

Nach Ansicht des mit rund 500 Mitgliedern größten Seniorenverein in der Gemeinde Grefrath, dem Verein "Älterwerden in der Gemeinde Grefrath" ist über den Kauf des Gebäudes oder andere Alternativen im Zusammenhang in Sachen Rathaus lange genug diskutiert worden. Der Verein war ausgegangen, dass bei der Sitzung am Montagabend eine Entscheidung" fallen würde. Mit dem Beschluss des Rates über ein mögliches neues Rathaus wird nach Ansicht des Vereins auch über ein Mehrgenerationenhaus für Grefrath entschieden. Dieses Haus wäre dann die Heimat für "Älter werden" und den Verein M.u.m. (Mutter und mehr). Vorsitzender Winfried Hüren meint, dass beide Vereine einen hohen Stellenwert genießen und erhebliche Beiträge für das Gemeinwesen leisten. Damit würden sie definitiv auch die Gemeindeverwaltung entlasten.

Derzeit ist "Älter werden" noch in einem Pavillon im Grefrather Schulzentrum am Burgweg untergebracht und M.u.m. in der ersten Etage des Laurentiushauses an der Vinkrather Straße, wo die Gemeinde Mieter ist und an die Laurentiuspfarre monatlich Miete zahlen muss.

Der Verein "Älter werden in der Gemeinde Grefrath" ist der Ansicht, dass die familienfreundliche Gemeinde durch die Schaffung eines Mehrgenerationenhauses eine echte Vorbildfunktion im Kreis Viersen übernehmen könnte. Die Senioren aus der Niersgemeinde erwarten, dass bei der Entscheidung über ein mögliches neues Rathaus ihre Wünsche berücksichtigt werden.

Auf dem Gelände des jetzigen Rathauses sollen nach einem Abriss neue barrierefreie Wohnungen entstehen. Eine andere Möglichkeit wäre, das Rathaus energetisch gründlich zu sanieren und den alten Anbau durch einen neuen zu ersetzen.

(mab)
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