Kreis Viersen: Radfahren, Wandern und Naturerleben sind Trumpf

Kreis Viersen: Radfahren, Wandern und Naturerleben sind Trumpf

Premiere: Experten aus dem Kreis Viersen diskutierten über die Stärkung des Tourismus am Niederrhein.

Zu einer Klausurtagung zum Thema Tourismus im Kreis Viersen hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen (WFG) Vertreter der Städte und Gemeinden des Kreises sowie von Niederrhein Tourismus nach Wesel eingeladen. Die zweitägige Veranstaltung fand zum ersten Mal statt und diente der Information und dem intensiven Meinungsaustausch.

Niederrhein Tourismus stellte die beiden Projekte des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Local Emotion und Innovationswerkstatt sowie das grenzüberschreitende INTERREG V A-Projekt Kulturgeschichte digital vor. Mit Local Emotion am Niederrhein soll das Profil der Region weiter geschärft und eine Vielzahl liebenswerter Besonderheiten des Niederrheins präsentiert werden. Ziel der Innovationswerkstatt ist es, kleine und mittelständische Tourismusunternehmen fit für die Zukunftsmärkte zu machen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Kulturgeschichte digital will die Kulturgeschichte des Naturparks Maas-Schwalm-Nette mit Hilfe von digitalen Kommunikationsmitteln vermarkten. Dazu wird eine eigene App entwickelt.

Zudem präsentierten Prof. Dr. Thomas Merz und Thomas Corinth die IST-Hochschule für Management in Düsseldorf. Diese hat einen eigenen Fachbereich zum Thema Tourismus & Hospitality. Am zweiten Tag gab Martina Baumgärtner, Prokuristin der WFG und Geschäftsführerin Niederrhein Tourismus, einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten von Niederrhein Tourismus im Jahr 2018. Dabei ging es insbesondere um den Markenbildungsprozess Niederrhein, der im kommenden Jahr starten wird.

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Die anschließende Gesprächsrunde machte deutlich, dass sich der Kreis Viersen künftig noch stärker zu den Kernthemen Radfahren, Wandern und Naturerlebnis profilieren wird und dies in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern.

Das Fazit der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus: "Eine gelungene Veranstaltung, die Möglichkeiten zum intensiven Austausch und Netzwerken geboten hat", resümiert Thomas Jablonski, Geschäftsführer der WFG. Künftig soll die Klausurtagung einmal im Jahr stattfinden.

(RP)
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