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Polizei gibt Schülern der Grefrather LiebfrauenschuleT ipps für das Radfahren

Verkehrserziehung an der Liebfrauenschule : „Zur Sicherheit immer in die Autos hineinschauen“

Verkehrserziehung stand auf dem Stundenplan der Klasse 5c der Liebfrauenschule. Welche Verkehrserzieher Martin Gennert den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg gab.

Verkehrserzieher Martin Gennert, Kommissar der Dienststelle Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Viersen, war bei der Klasse 5c der Liebfrauenschule Mülhausen zu Besuch. Statt Deutsch stand also Verkehrserziehung auf dem Stundenplan. Nach ein paar einführenden Worten, in denen es beispielsweise um die Gefahren des Handys im Verkehr ging, beließ Gennert es nicht bei der Theorie. Unten im Pausenhof scharte der Grefrather die 25 Schülerinnen und Schüler um sich, zückte sein Handy und schrieb eine Whatsapp. „15 Sekunden hat das gedauert – jetzt schauen wir mal, wieviele Schritte wir in dieser Zeit zurücklegen“, sagte er. Damit verdeutlichte er, was alles passieren kann während der kurzen unachtsamen Zeit einer App-Botschaft im fließenden Verkehr.

Die vielleicht wichtigste Botschaft ließ nicht lange auf sich warten: „Schaut immer sicherheitshalber in die Autos rein, was dort passiert“, riet Gennert. Nicht nur die Betätigung mit dem Handy halte die Autofahrer vom achtsamen Blick auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer ab: Streiten mit dem Mitfahrer, beidhändig Döner essen, die Brille putzen, rasieren – „alles schon erlebt“, sagte Gennert.

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Mit einer Fülle an Tipps entließ er nach gut einer Stunde die 5c und wand sich der nächsten Fünferklasse zu. Das Sicherheitstraining mit dem Beamten zum Anfassen war nicht nur lehrreich, sondern machte richtig Spaß. „Gerade für die Jüngsten an der weiterführenden Schule ist die Verkehrserziehung wichtig“, sagte er. An der Liebfrauenschule wohnen die wenigsten Schüler um die Ecke. Viele radeln aus umliegenden Orten wie Wachtendonk, Hinsbeck, Kempen, Süchteln oder Breyell nach Mülhausen.

(ure)