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Passanten finden erfrorenen Mann in Kempen

Vorfall in Kempen : Passanten finden erfrorenen Mann am Hessenring

In einem Gebüsch in Kempen fanden Passanten am 12. Februar einen Toten. Anzeichen für eine Straftat gibt es laut Polizei nicht. Laut Obduktion starb der Mann an einer Unterkühlung.

Passanten haben in der Kempener Innenstadt eine Leiche gefunden. Wie die Polizei auf Anfrage unserer Redaktion am Montag mitteilte, handelt es sich bei dem Toten um einen 47-jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Die Passanten hatten die Leiche in den Nachmittagsstunden des Freitags, 12. Februar, in einem Gebüsch am Hessenring entdeckt. Als der Mann gefunden wurde, lag unter ihm kein Schnee, berichtete die Polizei – seit wann er dort gelegen habe, könne nicht gesagt werden.

Anzeichen für eine Straftat liegen nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Krefeld nicht vor. Eine Obduktion ergab laut Polizei, dass eine Unterkühlung zum Tod des Mannes führte. Bei dem Mann sei eine geringe Konzentration von Alkohol im Blut nachgewiesen worden. Die Benachrichtigung der Angehörigen und die Klärung aller weiteren Fragen sei Aufgabe der kommunalen Ordnungsbehörden.

Der Mann sei bei der Stadt Kempen nicht als obdachlos gemeldet, auch in der Wärmestube sei er nicht bekannt, berichtete Michael Steckel, Leiter des Kempener Ordnungsamts. Das Amt sei nun beauftragt, mögliche Angehörige zu ermitteln, um die Beisetzung in die Wege zu leiten. Sollten keine Angehörigen gefunden werden, sei dies Sache der Ordnungsbehörde.

(biro)