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Parkscheiben bleiben bis zur Parkhaus-Fertigstellung

Parknot rund ums Krankenhaus in Kempen : Parkscheiben bleiben bis zur Parkhaus-Fertigstellung

Seit am Kempener Hospital zum Heiligen Geist ein Parkhaus gebaut wird, ist die Parknot an den Straßen rundum groß. Anwohnerparkausweise für Mitarbeiter wird es nicht geben.

Die Parkscheibenpflicht könnte an einigen Stellen rund ums Krankenhaus in Kempen bald wieder entfallen. Mitte Dezember hatte die Stadt am Heyerdrink, am Dämkesweg, auf dem kleinen Parkplatz an der Ecke Ludwig-Jahn-Straße sowie an der Berliner Allee und Mülhauser Straße am Friedhof neue Schilder aufgestellt, die auf eine Begrenzung der Parkdauer von zwei Stunden hinweisen.

Der Bau des Parkhauses des Hospitals zum Heiligen Geist hatte nach Angaben der Stadt die Parkzeitbegrenzung nötig gemacht, um an diesen Straßen für „mehr Fluktuation“ zu sorgen, als Ausweichparkplatz für Mitarbeiter hatte die Stadt den Parkplatz am Schwimmbad Aquasol benannt. Unmut über die neue Regelung äußerten nicht nur Anwohner, sondern auch Mitarbeiter des Von-Broichhausen-Stifts. Vorstandsvorsitzender Jürgen Brockmeyer hatte für die Mitarbeiter bei der Stadt um Anwohnerparkausweise bitten wollen.

Die wünscht sich auch Arzt Tobias Kuhnt von der Praxis Orthomaxx an der Von-Broichhausen-Allee. „Seit der Parkhaus-Bau in Gang ist, ist der Konkurrenzdruck größer. Mitarbeiter und Patienten suchen Parkplätze, deshalb wären für uns Anwohnerparkausweise ein Segen.“ Die Stellplätze direkt an der Praxis seien für die teils gehbehinderten Patienten reserviert. „So ist es zur Zeit traurige Realität, dass meine Mitarbeiterinnen alle zwei Stunden ihren Pkw umparken und dazu die Praxis verlassen müssen, was für viel Unmut sorgt“, so Kuhnt.

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Anwohnerparkausweise seien nicht vorgesehen, teilte Stadtsprecherin Johanna Muschalik-Jaskolka mit. Die Parkscheibenregelung werde es geben, bis das Parkhaus fertig sei, danach wolle die Stadt überprüfen, wie sich die Parksituation rund ums Krankenhaus entwickle. Muschalik-Jaskolka: „Wir gehen davon aus, dass die Schilder in einigen Bereichen dann wegfallen können.“

(biro)