Neues Feuerwehrgerätehaus in Kempen-Schmalbroich eingeweiht

Feuerwehrgerätehaus in Kempen-Schmalbroich : Ein Haus des Dienstes am Menschen

In feierlichem Rahmen wurde das neue Gerätehaus der Feuerwehr in Schmalbroich eingeweiht. Bürgermeister Volker Rübo lobte die Wehrmänner für ihr großes Engagement.

An der Ziegelheider Straße 12 wurde jetzt kräftig gefeiert. Grund war die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses. Die feierliche Inbetriebnahme hatte bereits an Christi Himmelfahrt stattgefunden. Damals mussten noch Restarbeiten erledigt werden. Jetzt ist das gut 1,5 Millionen Euro teure Gebäude fertiggestellt, und es gab nur zufriedene Gesichter. Die Einweihung nahm Subsidiar Wolfgang Acht vor. „Ich bin froh, dass ich heute hier bin und die Einweihung vornehmen darf, denn dieses Haus ist ein Haus des Dienstes am Menschen, ein Haus, das Sicherheit schenkt“, erklärte der Geistliche.

Und er lobte die Schmalbroicher: „Ihr seid fast wie eine Familie.“ Den Feuerwehrleuten sagte er: „Es ist ein göttlicher Dienst, den ihr hier leistet, weil es ein Dienst am Menschen ist.“ Dann segnete er mit Weihwasser. Löschzugführer Norbert Eidner hatte zuvor zahlreiche Gäste begrüßt wie Bürgermeister Volker Rübo und dessen Stellvertreter Otto Birkmann und Hans Peter van der Bloemen, aber auch den neuen Beigeordneten Jörg Geulmann und den Ordnungsamtsleiter Ulrich Eckerlebe, der ebenso auf dem Sprung ist ins Rentnerdasein wie der Beigeordnete Hans Ferber.

Norbert Eidner lobte alle direkt am Bau Beteiligten für ihre gute Arbeit. Und er bedankte sich bei den Nachbarn, die einige Unannehmlichkeiten während der Bauphase hätten ertragen müssen. Rübo bedankte sich bei der Familie Genneper, die während der Bauzeit ihren Hof zur Verfügung gestellt habe. „Die Zeit der Errichtung der neuen Feuerwache hat die Mannschaft noch mehr zusammengeschweißt“, erklärte der Bürgermeister.

Rückblickend sei es richtig gewesen, die mit 300.000 bis 400.000 Euro teure Umbaumaßnahme zu verwerfen und sich für einen Neubau zu entscheiden. Der damalige Dezernent Hans Ferber habe sich von Anfang an dafür eingesetzt. Volker Rübo lobte: „Alle haben eine gute Arbeit gemacht.“ Er verschwieg aber nicht, dass alle viel Zeit und Nervenkraft hatten aufbringen müssen. Der Löschzug Schmalbroich sei unverzichtbar für den Brandschutz in der Stadt Kempen. Und er erinnerte daran, dass die ehemalige Volksschule nach Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses eigentlich hätte verkauft werden sollen: „Sie bleibt jetzt aber doch im Besitz der Stadt und kann vom Heimatverein genutzt werden. Und der Vorplatz mit Brunnen und Eiche wird weiterhin ein Treffpunkt sein.“