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Neuer Name für Kitas St. Laurentius und St. Josef in Grefrath gesucht

Neuer Name gesucht : Grefrather Kitas suchen Namen für neues Familienzentrum

Die katholischen Kindertagesstätten St. Laurentius und St. Josef in Vinkrath können ein Verbundfamilienzentrum gründen. Dafür brauchen sie einen gemeinsamen Namen. Vorschläge können bis Freitag, 19. Februar, eingereicht werden.

Zwei Kindertagsstätten in Grefrath, die katholische Kita St. Laurentius und die katholische Kita St. Josef in Vinkrath, können ein Verbundfamilienzentrum gründen. Das hatte der Jugendhilfeausschuss des Kreises Viersen am 2. Dezember des vergangenen Jahres einstimmig beschlossen. Nun soll für die beiden Kitas ein griffiger Name gefunden werden.

Denn die Bezeichnung „Verbund-Familienzentrum der katholischen Kitas St. Josef Vinkrath und St. Laurentius Grefrath“ erscheint dem Kita-Träger St. Benedikt doch zu sperrig. Aus diesem Grund hat Manfred Wolfers jun. einen Wettbewerb gestartet. Wolfers ist ehrenamtlicher Kirchenvertreter der Grefrather Kirchengemeinde St. Benedikt. Wie es funktionieren kann, einen gemeinsamen Namen für ein Verbundfamilienzentrum zu finden, haben die beiden anderen katholischen Kitas in Grefrath vorgemacht: Die Kita St. Heinrich und die Kita St. Vitus in Oedt nennen sich seit geraumer Zeit FAMO – Familienzentrum Mülhausen Oedt.

Solch eine Bezeichnung soll nun auch für beiden anderen Kitas in Grefrath gefunden werden. Noch bis Freitag, 19. Februar, können Vorschläge per E-Mail an die Adresse famo@st-benedikt-grefrath.de eingereicht werden. Angesprochen fühlen sollen sich nicht nur die Eltern der Kinder der beiden Kitas, sondern alle, die nicht unmittelbar in Verbindung zu den beiden Kitas stehen.

Die Jury, bestehend aus den beiden Kita-Leiterinnen Ingeborg Butzen und Stephanie Schreus, Koordinatorin Sina Koch, Manfred Wolfers jun., zwei noch zu benennende Mitglieder des Rates der Gemeinschaft der Gemeinden, zwei Personen aus der Elternschaft und Verwaltungskraft Franziska Heyer, entscheidet über den neuen Namen. Die Juryleitung hat Pastor Johannes Quadflieg.

Durch den Zusammenschluss zu einem Familienverbundzentrum können die beiden Kitas eine Förderung des Landes NRW von 20.000 Euro pro Jahr nutzen. „Ein stärkeres Angebot für die Eltern, gemeinsame Informationsangebote, Einladungen von Referentinnen und Referenten, Austauschmöglichkeiten unter den Eltern – davon profitieren alle“, erklärt Manfred Wolfers die Vorteile.

Nach dem 19. Februar wird die Jury zügig entscheiden. „Einen Preis haben wir nicht ausgelobt“, sagt Wolfers, „schließlich soll die Förderung letztlich den Kindern zugute kommen.“ Je nach Corona-Lage solle aber ein besonderer Rahmen gefunden werden, bei dem der Sieger beglückwünscht wird.