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Neue Photovoltaik-Anlage für Freilichtmuseum in Grefrath

Photovoltaik-Anlage für Freilichtmuseum in Grefrath : Spielzeugmuseum erhält jetzt Strom durch Sonnenkraft

Die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Spielzeugmuseums soll jährlich rund 20.000 kWh liefern. Den Strom braucht das Museum überwiegend selbst.

Wer zuletzt auf dem Gelände des Niederrheinischen Freilichtmuseums des Kreises Viersen in Grefrath unterwegs war, hat vielleicht ein Gerüst am Gebäude des Spielzeugmuseums bemerkt. Das Freilichtmuseum produziert einen Teil seiner benötigten Energie ab sofort selbst. Auf dem Schleppdach des Spielzeugmuseums hat das Gebäudemanagement eine flache Photovoltaik-Anlage mit 60 Modulen installieren lassen.

Wie der Kreis Viersen mitteilte, wurde die Maßnahme im Rahmen der Teilnahme am Projekt Ökoprofit konzipiert und liefert nun auch einen Beitrag zur Umsetzung der Klimastrategie des Kreises. Jährlich soll die Anlage rund 20.000 kWh regenerativen Strom produzieren, der zu 95 Prozent selbst vom Freilichtmuseum verbraucht wird. Die Leistung entspreche einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von fünf Vier-Personen-Haushalten, teilte der Kreis mit.

Landrat Andreas Coenen (CDU) lobte die Errichtung der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Spielzeugmuseums. „Hier im Freilichtmuseum  treffen Historie und Zukunft aufeinander“, so Coenen. „Wir bewahren die Vergangenheit und haben die Zukunft im Blick. Der Einsatz der Photovoltaikanlage soll als Blaupause für weitere ähnliche Projekte im Kreis dienen, an denen wir bereits arbeiten“, kündigte der Landrat weiter an.

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Für das Freilichtmuseum sind sonnige Tage nun nicht nur deshalb wertvoll, weil Besucher dann besonders gern nach Grefrath kommen. Denn insbesondere an sonnenreichen Tagen im Sommer kann die Photovoltaik-Anlage nun direkt Strom an die energie-intensive Klima- und Lüftungsanlage im Spielzeugmuseum liefern. Das Museum präsentiert Spielzeug und Spiele aus Vergangenheit und Gegenwart. Zudem falle die Anlage aufgrund einer besonders flachen Unterkonstruktion optisch kaum auf, teilte der Kreis weiter mit.

(biro)