Gemeinde Grefrath: M.u.m.: 17 Jahre Erfolgsgeschichte

Gemeinde Grefrath: M.u.m.: 17 Jahre Erfolgsgeschichte

Die Idee der ehemaligen SPD-Ratsfrau Ulrike Sonntag vor 17 Jahren hat sich in Grefrath etabliert: M.u.m (Mutter und mehr) ist eine feste Größe in Grefrath. Die neue Vorsitzende des Jugend-, Sozial-und Seniorenausschuss, Dorothee Heller, hat damals nicht geglaubt, dass der neue Verein auf Dauer Bestand haben würde.

Im Ausschuss stellte sich der Verein jetzt noch einmal vor und äußerte Hoffnungen und Wünsche. So strebt der Verein eine Zusammenarbeit mit einer Hebamme an, um Beratung und Kurse anzubieten. Weiter wird an genererationsübergreifende Angebote gedacht – auch das Mehrgenerationenhaus – , an eine Tagesmuttervermittlung, an einen Beratungsraum für Anwälte und Psychologen, musikalische Früherziehung, den Ausbau der Cafézeiten, einen Mittagstisch sowie eine individuelle und flexible Kinderbetreuung.

Ebenso liegt M.u.m. die Zusammenarbeit mit dem Verein "Älterwerden in der Gemeinde Grefrath", mit dem Bündnis für Familien, der Gleichstellungsstelle, den Kindertagesstätten und dem Katholischen Forum am Herzen.

  • Grafenberg : Soziales Zentrum im alten Pavillon

M.u.m. hat neun ehrenamtliche Mitarbeiter und sieben fest angestellte. Der Verein versteht sich als Ort gegenseitiger Beratung, Bildung und Weiterbildung. Zu niederschwelligen Angeboten, zu denen man sich nicht anmelden muss, kommen vor allen Dingen Mütter, die neu nach Grefrath gezogen sind. Momentan besuchen jede Woche rund 90 Familien die Einrichtung im Schulzentrum. M.u.m. organisiert Kindergeburtstage, Babysitterkurse und Spielaktionen, vermietet aber auch seine Räumlichkeiten. Die befinden sich in einem Pavillon, den Sebastian Trienekens (CDU) schon als alt bezeichnete, als er noch zur Grundschule ging. Auch Bernd Bedronka (SPD) verdeutlichte, dass es mit dem Pavillon von heute auf morgen beendet sein kann.

(RP)