Stadt Kempen: Mittwochs nach Feierabend auf dem Wochenmarkt einkaufen

Stadt Kempen: Mittwochs nach Feierabend auf dem Wochenmarkt einkaufen

Am 2. Mai startet das Projekt, einmal im Monat in den Abendstunden einen Wochenmarkt auf dem Kempener Buttermarkt anzubieten.

Auf dem Wochenmarkt einzukaufen, das ist in Kempen ein beliebtes Vergnügen. Nicht nur weil man frisches Gemüse, Fleisch, Fisch, Brotspezialitäten oder Pflanzen erwerben kann, sondern auch weil dies ein Treffpunkt zum Plausch ist. Bei der Mitgliederversammlung des Kempener Werberings war jetzt auch der Wochenmarkt ein Thema. Denn in vielen Städten gibt es bereits gut besuchte Feierabendmärkte, die Berufstätige gerne nutzen. Ab Mittwoch 2. Mai, und bis September möchte nun die Stadt mit Unterstützung des Werberings einen solchen Feierabendmarkt immer am ersten Mittwoch im Monat ausprobieren.

Es gibt bereits 13 Markthändler, die ihr Interesse bekundet haben, sich zu beteiligen, so Stadtpressesprecher Christoph Dellmans, der sich um das Thema Feierabendmarkt seit dem vergangenen Jahr intensiv kümmert. Damals hatte die CDU-Stadtratsfraktion einen entsprechenden Antrag eingebracht, der unter anderem im Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung des Stadtrates diskutiert wurde. Dellmans hatte daraufhin 34 Beschicker des Kempener Wochenmarktes nach ihrem Interesse für einen solchen Wochenmarkt in den Abendstunden befragt. Seinerzeit hatten elf Betriebe ihr Interesse bekundet. Zwei weitere Markthändler sind inzwischen dazu gekommen.

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Ab 2. Mai wird es das übliche Marktangebot mittwochs in den frühen Abendstunden geben. Etliche Händler werden zusätzlich kleine Appetithäppchen aus ihrem Bereich anbieten. Zwischen 17 und 21 Uhr soll sich dann der Buttermarkt in einen gemütlichen Markt mit Flair verwandeln. Neben der Möglichkeit, die frischen Produkte der niederrheinischen Bauern und Händler zu probieren, stellt sich Dellmans zurückhaltende Musikuntermalung zum Beispiel durch Straßenmusiker vor. Es wird keine Gastronomie auf dem Markt wie bei den Stadtfesten geben, stellte er klar. Man wolle der örtlichen Gastronomie rund um den Buttermarkt und in den Altstadtgassen keine Konkurrenz machen.

Der Vorsitzende des Werberings, Armin Horst, appellierte an die Einzelhändler in der Altstadt, sich zu überlegen, ob sie an diesen Tagen ihre Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet haben. Dellmans bot an, dass auf den Werbetafeln der Stadt diese Geschäfte dann genannt werden. Es herrschte noch etwas Skepsis bei einigen Händlern, ob so ein Markt etwas bringt. Jedoch handelt es sich zunächst um einen auf fünf Monate befristeten Versuch. Dies werde eine Abstimmung mit den Füßen, meinte ein Werberingmitglied mit Blick auf die Kundenresonanz.

(sr)
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