Stadt Kempen: Maria Basels gab zwei Stiftungen

Stadt Kempen: Maria Basels gab zwei Stiftungen

Mit dem Tod von Maria Basels 1969 endete eine Familiensippe, die fast 400 Jahre lang in verschiedenen Zweigen in Kempen ansässig und geschäftlich tätig war. Unter ihnen waren Hofbesitzer, Bäckermeister, Gastwirt, Stadtmüller, Fuhrunternehmer, Seifensieder.

Ihre Geschichte erzählt der frühere Stadtarchivar Jakob Hermes im Kreisheimatbuch 1972. Die beiden Schwestern Maria und Frieda Basels, Töchter von Joseph Heinrich Xaver Basels, eröffneten nach dem Ersten Weltkrieg mit ihrem Bruder Jacob Franz eine Lebensmittel-Großhandlung in Kempen. Nach dem Tod des Bruders 1928 erweiterten sie ihr Geschäft um eine Kaffeerösterei. Nach Friedas Tod zog sich Maria Basels aus dem Betrieb zurück. Sie starb am 23. Juli 1969 im Alter von fast 83 Jahren. Sie vermachte ihr Privatvermögen der Stadt Kempen. Es setzte sich laut Hermes aus ihrem elterlichen Wohnhaus an der Neustraße 32 samt Möbeln, Hausrat und Gemälden, Barvermögen und beträchtlichem Landbesitz rund um Kempen sowie aus einem Bauernhof bei Kamp-Lintfort zusammen. Das Vermögen ist in zwei Stiftungen geflossen: Eine für bedürftige ältere Bürger und eine für das Städtische Kramer-Museum zur Erhaltung des wertvollen Mobiliars. Zum Andenken an die großzügige Stifterin wird die erste "Maria-Basels-Altenheim-Stiftung", die zweite "Maria-Basels-Stiftung" genannt. Nach wie vor bringen sie großen Nutzen für die Stadt Kempen und ihre Bürger.

Mitmachen Schreiben Sie uns per Postkarte oder im Internet, wen Sie für die Aktion vorschlagen möchten: Redaktion Kempen, Engerstraße 20, 47906 Kempen, oder www.rp-online.de/UnsereBestenKempen. In den nächsten Wochen stellen wir Ihnen Personen vor, die wir mit den Kennziffern 01 bis 10 kennzeichnen. Voten Sie im Netz oder per Telefon für Ihren Favoriten: 01379/880204 - 01 bis 10*. Die letzten Ziffern richten sich nach der Kennziffer der Person, für die Sie voten möchten (*50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunk); die heutige Hotline lautet 01379/880204 — 10

(RP)
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