Neues Buch von Margret Terhoeven Roman im Zug: Vier Frauen erzählen ihre Geschichten

Kempen · Margret Terhoeven, die noch vor Kurzem in Kempen, lebte, hat einen neuen Roman veröffentlicht. Er handelt von vier Frauen, die eines gemeinsam haben: Zug fahren.

 Margret Terhoeven hat den Roman „Vier Frauen im Zug" veröffentlicht.

Margret Terhoeven hat den Roman „Vier Frauen im Zug" veröffentlicht.

Foto: Margret Terhoeven

(RP) Viele Bahnreisen im Laufe der Jahre inspirierten die Kempenerin Margret Terhoeven zu ihrem Roman „Vier Frauen im Zug“. In ihrem Kopf reisten die Geschichten der Hauptpersonen schon lange mit. Mit der Pandemie nahm das Projekt dann richtig Fahrt auf – die Autorin nutzte ein Mehr an freier Zeit und ein Weniger an Ablenkung.

In dem Buch geht um sehr verschiedene Frauen mit besonderen Schicksalen. Sie kennen sich anfangs nicht, haben aber eine Gemeinsamkeit: Sie nehmen häufig den Zug – auf derselben Strecke, zur selben Zeit. Dabei haben sie bewegende Vergangenheiten im Gepäck. Was verbindet die junge Mara mit Afrika, und wer verwehrte Elvira das Vertrauen in sich selbst? Warum verlor Hanne ihre Inspiration für die Malerei, und weshalb sind Bahnreisen für Ruth wie kleine Fluchten?

Die Lesenden begleiten die vier bei den Zugfahrten, haben teil an ihren Gefühlen, kleinen Begegnungen und interessanten Beobachtungen und erhalten bewegende Antworten auf die Fragen. Denn die vier Frauen tragen berührende und schmerzhafte Erinnerungen in sich, tiefe Verletzungen, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Und für jede gibt es den einen bedeutsamen Moment, den Wendepunkt zum Guten in ihrem Leben.

1960 in Geldern geboren, blieb Margret Terhoeven mit Ausnahme der Studienzeit in Köln dem Niederrhein treu. Zunächst in einer Geldener Buchhandlung beschäftigt, ließ sie sich zur Werbekauffrau ausbilden und arbeitete dann in einer Moerser Agentur. Seit elf Jahren leitet sie die Geschäftsstelle vom Kinderschutzbund in Kempen, wo sie bis 2021 wohnte.

(RP)
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