Löschzug Oedt weihte Stele für verstorbenen Kameraden Frederik Steger ein

Für Frederik Steger : Löschzug Oedt: Stele für einen Kameraden

Die Einheit der Grefrather Feuerwehr besteht seit 125 Jahren und hat 29 aktive Wehrkräfte.

Wer abends am Feuerwehrgerätehaus des Löschzugs Oedt vorbeifährt, dem ist sie schon ins Auge gefallen – in der Grünanlage steht eine 2,50 Meter hohe beleuchtete Stele mit den klassischen Symbolen der Feuerwehr Retten, Löschen, Bergen, Schützen. Darunter kommt die Skyline von Oedt, der sich die Jahreszahl 2019 sowie die beiden Buchstaben F.S. anschließen. Diese stehen für Frederik Steger. Es handelt sich um den in diesem Jahr verstorbenen Kameraden des Löschzuges.

„Die Finanzierung der Stele konnte vollständig aus einer Spende realisiert werden, die wir von der Familie Steger erhalten haben. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, sagte der Oedter Löschzugführer Albert Mertens bei der feierlichen Einweihung der Stele mit musikalischer Begleitung durch den Musikverein Oedt. Damit konnte sich der Löschzug Oedt im Jubiläumsjahr den lang gehegten Wunsch einer solchen symbolischen Beleuchtung erfüllen. Mertens ging in seiner Rede nochmals kurz auf die Historie des Löschzuges ein, der in diesem Jahr 125 Jahre alt wurde. Das erste Gerätehaus an der Johannes-Girmes-Straße, sein Nachfolger an der Nordstraße, der Bau des aktuellen Gerätehauses 1967/68 an der Tönisvorsterstraße, der Um- und Anbau 1995/96 – alles wurde noch einmal lebendig. Es war ein feierlicher Moment, als Brandoberinspektor Marco Gorgs und Unterbrandmeister Alexander Botschen die Hülle abzogen und den Blick auf das neue Wahrzeichen freigaben, das Mertens dann per Fernbedienung aufleuchten ließ. Im täglichen Leben muss allerdings niemand auf die Fernbedienung drücken. Mit Einbruch der Dunkelheit geht das Licht in der Stele nämlich automatisch an.

Aktuell zählt der Löschzug Oedt 29 aktive Feuerwehrleute. Dazu kommen zwei weitere Männer und eine Frau in der Unterstützungsabteilung, die in Oedt im Bereich der Feldküche angesiedelt ist. „Wir suchen immer Nachwuchs. Je breiter wir aufgestellt sind, umso größer ist auch unsere Tagesverfügbarkeit“, betonte Mertens.

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