Gemeinde Grefrath: Liebfrauenschüler im Gespräch mit SI-Flüchtling

Gemeinde Grefrath: Liebfrauenschüler im Gespräch mit SI-Flüchtling

Bevor er sich am morgigen Mittwoch, 18. April, um 18.45 Uhr mit dem Grefrather Terrorismusexperten Rolf Tophoven über das Schicksal der Jesiden und seinen Ausstellungszyklus in der Abtei Mariendonk unterhält, ist der irakische Künstler Ammar Abdal am heutigen

Dienstag,17. April, um 10 Uhr zu Gast in der Liebfrauenschule in Mülhausen. Dort spricht der SI-Flüchtling mit Oberstufenschülern. Der Künstler, in Mossul geboren, thematisiert in seinen Bildern Gewalttaten des so genannten Islamischen Staates (IS) in seinem Heimatland gegen die Jesiden. Jesiden sind eine religiöse Minderheit, deren Hauptsiedlungsgebiete im nördlichen Irak liegen. Ammar Abdal, selbst Jeside, hat Vertreibung, Verfolgung, Völkermord, Versklavung und Vergewaltigung des IS gegen sein Volk erlebt und verarbeitet. Anfang 2017 ist der 35-Jährige geflohen und nach Europa gekommen. Unter dem Titel "Dunkler Wind" zeigt der Künstler, der heute am Niederrhein lebt, seit Herbst vergangenen Jahres seine Werke in Deutschland. Im Grefrather Jugendheim "Dingens" waren seine Bilder Ende 2017 zu sehen. In das Thema führt in der Liebfrauenschule Mülhausen Rolf Tophoven ein.

(rei)