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Gemeinde Grefrath: Liebfrauenschüler auf der Suche nach dem passenden Beruf

Gemeinde Grefrath : Liebfrauenschüler auf der Suche nach dem passenden Beruf

An der Liebfrauenschule konnten sich Schüler der Oberstufe jetzt informieren. Über 30 Firmen und Organisationen waren waren mit einem Stand vertreten.

In der alten Halle der Liebfrauenschule wurde diesmal kein Sport getrieben, vielmehr stand ein Speeddating auf dem Programm. So eine Art Partnersuche also für die Oberstufenschüler, die im nächsten Jahr dort ihr Abitur machen: Sie suchten einen Partner für ihren weiteren Werdegang, entweder einen Studienplatz oder eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich.

Zum sechsten Mal veranstaltete die Liebfrauenschule am Ende ihrer Projekttage eine Ausbildungsmesse. "Schade, dass es so etwas so meiner Zeit noch nicht gegeben hat", sagte die 25-jährige Jaqueline Kreiten aus Oedt. Sie machte 2010 in Mülhausen ihr Abitur wurde eher durch Zufall auf eine Anzeige aufmerksam. Aus ihr ist eine Regierungsinspektorin geworden. Sie stand am Stand der Bezirksregierung Rede und Antwort. Andere informierten über die Berufe eines Wasserbauers oder eines Fachinformatikers.

Es dürften über 30 Anbieter gewesen sein, die zahlreiche Prospekte und "Give Aways" bei sich hatten. Handwerker sah man dort weniger als vielmehr Vertreter von Universitäten, Fachhochschulen, Behörden, Polizei, Produktionsfirmen oder Discountern. "Ein starkes Interesse hatte es im Vorfeld, als wir die Schüler gefragt haben, in den Bereichen Sport, Wellness oder Psychologie gegeben", sagte Lehrerin Barbara Pink-Schneider, die an der Liebfrauenschule Politik, Erdkunde und Sport unterrichtet und diese Veranstaltung mit Andreas Müller, der unter anderem Sozialwissenschaften/Wirtschaft lehrt, vorbereitet hatte.

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"Wir wissen es noch nicht so genau, was wir im nächsten Jahr machen, wenn wir hoffentlich das Abi geschafft haben", sagten die Freundinnen Anuschka Baumgart (Tönisvorst) und Lisa Brux (Süchteln). Die beiden 16-Jährigen informierten sich gerade über das Studium einer Fitnessökonomin.

Wenige Meter davon entfernt hatte das Finanzamt Kempen seinen Stand. "Das ist schon toll, war die hier auf die Beine stellen, wir sind zum sechsten Mal mit dabei", erzählte Ausbildungsleiterin Angelika Salger. Es muss sich "gelohnt" haben, denn im September Jahres fangen dort drei Auszubildende von der Liebfrauenschule an.

Für die Ausbildungsvergütungen interessierten sich am Stand der Volksbank einige Jungen und konnten das auf einer Hinweistafel lesen. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es monatlich 1010, im zweiten 1060 und im dritten 1120 Euro. Im ersten Ausbildungsjahr ist die 18-jährige Lea Kühnen, die in Mülhausen ihr Abitur gemacht hatte. Auch fangen am 1. August zwei ehemalige Schüler der Liebfrauenschule an.

(wsc)