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Leserreaktionen : Neuralgische Stellen für Radfahrer in Kempen

Als Beispiele wurde etwa die Vorster Straße benannt.

(hd) Zum Thema Fahrradfahren in Kempen (Ausgabe vom 2. März) sagte eine Rentnerin aus Tönisberg, eine fahrradfreundliche Stadt sei auf jeden Fall ein wichtiges Ziel: Sie selber fühle sich als gehbehinderte Fußgängerin in Kempen nicht sicher Das liege zum einen am Kopfsteinpflaster, zum anderen aber auch an Radfahrern, denen man ausweichen müsste: „Ich bin kaum zum Einkaufen in Kempen, was ich sehr schade finde.“

Eine weitere Leserin merkt an, dass sie die  Bahntrasse sehr schätze, um schnell  und gefahrlos in die Innenstadt zu gelangen. In der Altstadt selber habe sie kaum Probleme mit Fahrrädern. Sie habe das Gefühl, dass viele sensibilisiert  für Fußgänger sind. Schlimm sei es allerdings auf der Vorster Straße, wenn Autos weit davon entfernt seien, ausreichend Abstand zu halten,  oder beim Rechtsabbiegen auf den Ring keinen Schulterblick machten und es fast zu Kollisionen komme. „Das passiert wirklich dauernd, in jeder Ampelphase.“  Schwierig sei es auch auf der Siegfriedstraße, und auf der Kleinbahnstraße habe sie auch ein mulmiges Gefühl, vor allem wenn die (meist sehr alten) Leute, die von den Parkplätzen kommen, überhaupt nicht auf die Fahrradfahrer achten. Da könne die Straße noch so breit sein. An manchen Stellen wünsche sie sich die runden Bodenhindernisse, wie sie bei McDonalds vorzufinden seien.