Stadt Kempen: Leseclub wird umstrukturiert

Stadt Kempen: Leseclub wird umstrukturiert

Der Förderverein der Kempener Stadtbibliothek unterstützt die Aktivitäten der Bücherei auch weiterhin. Neue Mitglieder sind erwünscht.

Wie in jedem Jahr beteiligt sich der Förderverein der Kempener Stadtbibliothek am erfolgreichen Sommerleseclub des Kultursekretariats Gütersloh. In diesem Jahr wird sich der Leseclub für Grundschüler und Jugendliche jedoch etwas verändern. Denn die Bibliothek nimmt an einem Pilotprojekt teil, das vom Land gefördert wird. Das berichtete jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Elisabeth Friese bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Es bleibt zwar unverändert für die Grundschüler bei der Aufgabe, in den Ferien mindestens drei Bücher zu lesen und deren Inhalt kurz erzählen können. Die Jugendlichen sollen sich aber selbstständiger mit den Büchern beschäftigen. Ihre Bücher können sie selbst bewerten, dazu sind Workshops geplant. Erstmals sollen auch Erwachsene in die Leseförderaktion einbezogen werden. Es soll Treffen geben, bei denen jeder Teilnehmer ein Lieblingsbuch vorstellen kann. Das müsse keine Neuerscheinung sein, betonte Elisabeth Friese.

Weiterhin informierte sie über die Teilnahme der Stadtbibliothek an dem Internetprojekt "Onleihe", an der sich zunehmend mehr Bibliotheken beteiligen. Auch wird es langfristig ein Selbstbuchersystem für Entleiher geben. Damit bleibt den Mitarbeitern der Bücherei mehr Zeit für die Beratung der Kunden gegeben werden.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Brigitte Nienhaus, hatte zu Beginn eine Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Sehr gut werde die Abteilung mit Gesellschaftsspielen angenommen. Die Spiele können nicht ausgeliehen werden, sondern sollen in der Bibliothek genutzt werden. Die Spiele wurden komplett vom Verein finanziert.

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Brigitte Nienhaus stellte auch die Planungen für das laufende Jahr 2017 vor. Es wird wieder ein "Krimidinner" geben. Dies sei inzwischen zu einem "Selbstläufer" geworden, wie sie sagte. Geplant ist zunächst eine Lesung im Oktober. Christoph Peters, in Kalkar geborener Autor, wird aus seinem Buch "Diese wunderbare Bitterkeit", das vom Zauber der Teezeremonie handelt, lesen. Eventuell wird es auch im Juni bereits eine Lesung geben.

Die Kinder können sich freuen, dass es eine Wiederholung des im vergangenen Jahr sehr gut besuchten Astrid-Lindgren-Tages geben wird. Auch einen Tolkien-Tag wird es wieder geben.

Außerdem unterstützt der Verein die Vergrößerung der Nonbook-Abteilung. Möglich wird dies durch eine ausgeglichene Kassenbilanz, die Schatzmeisterin Ingeborg Schwarz vorlegte. Der Förderverein will künftig stärker auf seine Arbeit aufmerksam machen und neue Mitglieder gewinnen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.förderverein-stabikempen.de.

(sr)
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