Stadt Kempen: Landespräses informiert sich über Haiti-Projekt

Stadt Kempen: Landespräses informiert sich über Haiti-Projekt

Die Leitung der Evangelischen Landeskirche ist zwei Tage im hiesigen Kirchenkreis. Gestern war sie auch in Kempen.

Seit gestern ist die Leitung der Evangelischen Landeskirche im Rheinland mit Landespräses Manfred Rekowski an der Spitze im Kirchenkreis Krefeld-Viersen unterwegs. Auch heute ist die 15-köpfige Besuchergruppe in Krefeld, Meerbusch und im Kreis Viersen im Rahmen ihrer turnusmäßigen Visitationen. Die Kirchenleitung besucht jedes Jahr ein bis zwei der 38 rheinischen Kirchenkreise.

Gestern begann der Besuch in Krefeld mit einem Treffen in der Ökumenenischen Begegnungsstätte in Hüls. Dazu war auch der katholische Regionaldekan Johannes Quadflieg aus Grefrath eingeladen. Am Nachmittag fand sich die Delegation im Rhein-Maas-Berufskolleg in Kempen ein. Dort ließ sich die Kirchenleitung über das Haiti-Hilfsprojekt informieren, dass Berufsschüler und -lehrer auf Initiative des evangelischen Berufsschulpfarrers Roland Kühne nach der Erdbebenkatastrophe in dem mittelamerikanischen Inselstaat initiiert hatten. Landespräses Rekowski hatte im Vorfeld des Besuchs bereits großes Interesse bekundet, die engagierten Auszubildenden und Unterstützer kennenzulernen. Berichtet wurde über den Arbeitseinsatz zu Ostern 2017 und über die anstehende Hilfsaktion in den diesjährigen Osterferien. Es ging bei dem internen Gespräch auch darum auszuloten, welche Unterstützung für das Projekt auch von Seiten der Landeskirche möglich ist. Gestern Abend stand für die Kirchenleitung dann noch ein Gespräch über "Gemeindearbeit für alle Generationen" in St. Tönis an. Am heutigen Samstag geht es bei den "Gesprächen vor Ort" in Willich um das Thema "Gemeinde als Partner der Kommune".

(rei)