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Kritik an Baustellenführung an der Kempener Thomasstraße

Absperrgitter : Kritik an Baustellenführung an der Thomasstraße

Absperrgitter sollen Radfahrer zum Absteigen zwingen. Der Durchlass ist eng gewählt, um Unfälle zu verhindern.

Für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Thomasstraße (ehemaliges „Burg-Café“) ist seit Monaten eine Baustelle eingerichtet, die bis auf die Fahrbahn reicht. Dort ist eine Baustellen-Ampel eingerichtet, die die Ausfahrt vom Parkplatz an der Burg einbezieht. Nachdem es an der Ausfahrt bereits zu gefährlichen Situationen zwischen Autofahrern, die mit ihren Wagen bei Grün den Parkplatz verlassen wollten, und Radfahrern, die von der Burgwiese kommend in Richtung Altstadtring fahren wollten, gekommen war, hat die Stadtverwaltung zur Sicherheit an dieser Stelle ein Sperrgitter auf dem kombinierten Fuß-/Radweg aufstellen lassen. Radfahrer müssen nun absteigen und ihr Rad durch die Barriere schieben. Zusätzlich wurden auf dem kombinierten Fuß- und Radweg in beiden Richtungen Schilder aufgestellt, die Radfahrern die Durchfahrt verbieten und sie zum Absteigen vom Rad auffordern. Damit soll dieser besondere Gefahrenpunkt entschärft werden.

Mittlerweile hat es von einigen Kempenern Kritik an dieser Lösung gegeben. Unter anderem wird bemängelt, dass zu wenig Rücksicht auf Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder Radfahrer mit Lastenfahrrädern beziehungsweise mit Anhängern genommen wird. Der Durchlass zwischen den Sperrgittern ist an dieser Stelle sehr eng. Die Stadt hat indes den Durchlass bewusst eng gehalten, damit Radfahrer auch tatsächlich absteigen. Sie bitte um Verständnis für diese Maßnahme, die der Sicherheit der Radfahrer dient und mit der Unfälle verhindert werden sollen.

(rei)