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Kempen: Krisengespräch zum Problemfall RE 10

Kempen : Krisengespräch zum Problemfall RE 10

Auf der Bahn-Linie RE 10 müssen Pendler seit Monaten mit Verspätungen, Ausfällen oder Umwegen rechnen - ein Dauer-Ärgernis für die Fahrgäste zwischen Kleve und Düsseldorf. Am Mittwoch findet in Kempen ein Bürgergespräch statt.

Die Züge sind überfüllt, oftmals werden weniger Waggons bereit gestellt als vorgesehen und dann noch die Verspätungen: Wer in den Regionalexpress RE 10 von Kleve nach Düsseldorf steigt, kennt diese Unannehmlichkeiten. In letzter Zeit haben sie sich gehäuft — und die Pendler sind verärgert.

Besonders betroffen sind die Pendler zwischen Kempen und Krefeld, die immer wieder unter überfüllten Abteilen zu leiden haben. Doch auch die Verspätungen strapazieren die Nerven der Kunden, ebenso die Umleitungen, wie sie ein liegengebliebener Güterzug jüngst verursacht hatte.

Die Nordwestbahn, privater Betreiber der Regionalexpress-Linie, weist eine eigene Schuld für dieses Problem von sich. Für den Güterverkehr und das Schienennetz sei die Deutsche Bahn AG zuständig.

Am heutigen Mittwoch findet ein öffentliches Krisengespräch im Kempener Rathaus statt. Eingeladen sind Vertreter des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr, der NordWestBahn, der DB-Netz AG und der Verkehrsgesellschaft Kreis Viersen. Ab 18 Uhr können die Bürger im Sitzungssaal des Rathauses Kempen, Buttermarkt 1, 2. Etage, ihre Fragen stellen.

(nbe)