Kreis Viersen: Kreistag: Abfallgebühren bleiben vorläufig stabil

Kreis Viersen: Kreistag: Abfallgebühren bleiben vorläufig stabil

Die Gebühren für die Abfallentsorgung im Kreis Viersen bleiben in den kommenden drei Jahren auf niedrigem Niveau. Das geht aus der Gebühren- und Entgeltberechnung des Abfallbetriebs des Kreises hervor, der der Kreistag jetzt zugestimmt hat.

Die Gebührenhaushalte der Städte und Gemeinden im Kreis können damit in den Jahren 2018 bis 2020 um 628.000 Euro pro Jahr entlastet werden. Hinzu kommt noch die Gutschrift an die sieben Städte und Gemeinden (alle Kommunen im Kreisgebiet außer Nettetal und Grefrath) aus der Altkleidersammlung, die um etwa 50.000 Euro erhöht werden konnte.

In die Kalkulation der Gebühren für 2018 bis 2020 sind alle Faktoren einbezogen. Dazu zählen auch die Kosten für den Bau eines eigenen Wertstoff- und Logistikzentrums. Außerdem das Unternehmerentgelt für die Restentsorgung und Umladung sowie die Kostensteigerungen der Entgelte, die nach einem Index berechnet werden.

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Schwierig hat sich die Ausschreibung der Entsorgung des Bioabfalls und des Grünschnitts für die Jahre 2018 bis 2020 gestaltet. Neun Firmen haben sich die Ausschreibungs-Unterlagen abgeholt, nur zwei haben ein Angebot abgegeben. Damit gab es praktisch keinen Wettbewerb mehr.

(RP)