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Kreis Viersen sprüht ab 17. Mai 2021 gegen den Eichenprozessionspinner

Kreis Viersen : Kreis Viersen sprüht gegen den Eichenprozessionspinner

Der Eichenprozessionspinner befällt bevorzugt Eichen, frisst als Raupe die jungen Blätter und durchlebt auf den Bäumen mehrere Larvenstadien. Während dieser Zeit bilden die Raupen Haare, die Nesselgift enthalten.

Auch für dieses Jahr rechnet der Kreis Viersen damit, dass Eichenbäume von den Raupen des Eichenprozessionspinners befallen sind. Um die Verbreitung der Raupe deutlich zu vermindern, wird der Kreis vorbeugend Bäume an Kreisstraßen mit einem biologisch wirkenden Präparat spritzen. Gespritzt wird bei passender Witterung – also ohne Wind und Niederschlag – voraussichtlich ab Montag, 17. Mai, teilt die Kreisverwaltung mit.

Der Eichenprozessionspinner befällt bevorzugt Eichen, frisst als Raupe die jungen Blätter und durchlebt auf den Bäumen mehrere Larvenstadien. Während dieser Zeit bilden die Raupen Haare, die Nesselgift enthalten und die später in den Nestern zurückbleiben. Bei Berührung können sie bei Menschen allergische Reaktionen auslösen. Das vom Kreis Viersen eingesetzte Präparat verhindert, dass sich die Raupen häuten und die gefährlichen Haare bilden, informiert die Kreisverwaltung.

Um das Mittel noch effektiver und wirtschaftlicher auf die Baumkrone der Eichen aufsprühen zu können, hat der Kreis Viersen eine sogenannte Anbaugebläsespritze angeschafft. Diese kommt zusätzlich zu dem vorhandenen Spezialfahrzeug auf den Kreisstraßen und auch auf gemeindlichen Flächen und Wegen zum Einsatz.

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Wie im vergangenen Jahr kooperiert der Kreis bei der Bekämpfung des Eichenprozessionspinners mit den Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal und behandelt zusätzlich für die Gemeinden befallene Bäume.

(emy)