Kaum noch freie Plätze für Flüchtlinge in Grefrath, Kempen, Tönisvorst und Willich Bürgermeister fordern Unterstützung vom Land

Kreis Viersen · In den Städten und Gemeinden fehlen weitere Plätze für Flüchtlinge. Für Montag ist ein Austausch in Düsseldorf geplant. Der Kreis Viersen fordert eine Strategie für die Unterbringung von Flüchtlingen.

 Die Stadt Tönisvorst hat eine Sporthalle, die Rosentalhalle, für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet.

Die Stadt Tönisvorst hat eine Sporthalle, die Rosentalhalle, für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet.

Foto: Marc Schütz

Sei Beginn des Ukraine-Krieges vor einem Jahr sind rund 2600 Menschen in den Kreis Viersen gekommen, die hier Schutz suchen, darunter viele Kinder. Um die Städte und Gemeinden zu entlasten, hat der Kreis Viersen im Bürgerhaus in Niederkrüchten-Elmpt eine „Puffereinrichtung“ geschaffen. Sie bietet 120 Menschen ein Dach über dem Kopf, momentan ist sie etwa zur Hälfte belegt. Am Montag, 30. Januar, wollen sich nun Vertreter von Städten und Gemeinden in NRW mit Landesintegrationsministerin Josefine Paul (Grüne) austauschen.