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Kreis Viersen: Kreis Viersen knüpft Netzwerk zur Integration

Kreis Viersen : Kreis Viersen knüpft Netzwerk zur Integration

Drei Monate nach dem Start des Kommunalen Integrationszentrums (KI) im Kreis Viersen haben die Verantwortlichen der Kreisverwaltung die Chance zum Austausch mit den politischen Vertretern genutzt. Kreissozialdezernentin Katarina Esser, Kreissozialamtsleiter Frank Olislagers und KI-Leiterin Mathilde Holtmanns sprachen jetzt mit Vertretern der im Kreistag vertretenen Parteien über den aktuellen Stand. Der stellvertretende Landrat Hans-Josef Kampe (CDU), Peter Fischer (CDU), Heinz Joebges (SPD), Martina Maaßen (Grüne), Birgit Koenen (FDP) und Klaus Neutzling (Freie Alternative) waren zu dem Austausch ins Viersener Kreishaus gekommen.

"Es tut sich aktuell eine Menge - vor allem hinter den Kulissen", sagte Katarina Esser. So sind die Personalentscheidungen getroffen. Die Mitarbeiter für die insgesamt neun Stellen sind ausgewählt und beginnen in den kommenden Wochen ihren Dienst im Kreis Viersen. Das KI findet im Erdgeschoss nahe des Haupteingangs im Viersener Kreishaus Platz.

Momentan sammelt und bündelt Mathilde Holtmanns die unterschiedlichen Angebote für zugewanderte Menschen, die in den neun Städten und Gemeinden angeboten werden. "Ziel ist es, die vielen Ehrenamtlern, Organisationen, Ansprechpartnern in den Rathäusern und im Kreishaus sowie den anderen KIs aus Nordrhein-Westfalen zu vernetzen", sagt die Leiterin. Aufgabe des KI ist es, Fachleute und Multiplikatoren zu beraten, zu vernetzen und zu koordinieren sowie die Angebote transparent zu machen. Grundlage für die Arbeit wird künftig ein Integrationskonzept sein, das die Mitarbeiter gemeinsam mit den Akteuren der Integrationsarbeit im Laufe des Jahres erarbeiten und der Kreistag beschließen wird.

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"Eine Einzelfallberatung von zugewanderten Menschen findet im KI nicht statt. Aber wir geben weiter, wo diese Einzelfallberatungen angeboten werden", so Sozialamtsleiter Olislagers. Einzige Ausnahme: Die im KI angestellten Lehrer beraten die Eltern bei der Schulwahl für die Kinder. Lehrkräfte aller Schulformen werden im KI angestellt.

Parallel ist das NRW-Landesprojekt "KOMM-AN" beim KI Kreis Viersen gestartet. 120.000 Euro Fördergelder des Landes stehen den Initiativen für Projekte zur Verfügung. Zusätzlich stockt der Kreis diesen Topf zur Stärkung des Ehrenamtes in des Städten und Gemeinden einmalig um 50.000 Euro auf. Die Bandbreite der eingereichten Anträge reicht vom Druck von Informationsbroschüren, über Renovierungskosten von Beratungsräumen bis hin zu Schulungskosten. Momentan werten die Mitarbeiter die Anträge aus.

Erreichbar ist das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Viersen im Viersener Kreishaus unter der Telefonnummer 02162 39-1620 oder über die Internetseite: www.kreis-viersen.de/ki

(RP)