Krefeld Ravens sind ungeschlagen Meister

American Football: Krefeld Ravens sind ungeschlagen Meister

Die Footballer gewannen das Saisonfinale mit 28:0. Die Schiefbahn Riders verpassten den Aufstieg.

(RP) Seit Gründung im März 2017 haben beim American-Footballteam Krefeld Ravens alle gemeinsam auf ein Ziel hin gearbeitet: Den Aufstieg in die Landesliga. Und dieses Ziel haben sie am Samstag mit dem 28:0-Sieg gegen die Herne Black Barons verdient erreicht. Ungeschlagen gehen sie mit dem Saisonfinale als Meister der neu ins Lebens gerufenen Gold-Liga hervor. Es war ein bedeutendes Match der beiden NRW-Liga-Kontrahenten an diesem sonnigen Herbsttag in Krefeld. Das Rabennest im Kaiser-Wilhelm-Park war mit rund 700 Fans gut besucht. Die Krefelder dominierten über das komplette Spiel. Die starke Defense ließ keinerlei Punkte zu, die Offense punktete sich kontinuierlich zum Sieg. „Es war das zu erwartende schwere Spiel. Beide Teams waren jeweils sehr gut auf den Gegner eingestellt. Am Ende hat sich unsere Qualität durchgesetzt. Die harte Arbeit der letzten Wochen hat sich ausgezahlt. Es war ein grandioses Spiel am Ende einer tollen Saison“, sagte sichtlich bewegter Christoph Ehmer, Headcoach der Ravens.

Kein erfolgreiches Saisonfinale gab es für den Verbandsligisten Schiefbahn Riders. Im entscheiden Spiel gegen die Düsseldorf Bulldozers unterlag das Team mit 8:39 und verpasste damit den Aufstieg.

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„Das war zu befürchten und es ist auch so eingetreten“, sagt Präsident Karl-Heinz Thöne nach dem verlorenen Meisterschaftsfinale. Thöne meinte damit den Einsatz von Estrus Crayton, dem Widereceiver-Coach der Landeshauptstädter. Dieser hatte als Spielertrainer gerade erst eine Wechselsperre von fünf Spielen abgesessen, nachdem er bereits in diesem Jahr für die Würzburg Panthers angetreten war und erst im Mai des Jahres zu den Bulldozern gestoßen war. Dass der 43-jährige Crayton nichts von seinem Können eingebüßt hat, welches er schon bei den Topteams in der ersten Liga (u.a. Düsseldorf Panther, Kiel Baltic Hurricanes, Braunschweig Lions) als Topscorer bewiesen hat, bekamen die Riders direkt im ersten Quarter zu spüren. Vor über 650 Zuschauern brachte der US-Boy die Riders mit zwei Touchdown-Erfolgen zum 14:0 (Zusatzpunkte Vassili Tseliopoulos) direkt auf die schiefe Bahn. „Das war der moralische Knackpunkt im Spiel und davon haben sich die Jungs auch nicht mehr erholt“, konstatiert Thöne.

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