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Kreis Viersen: Krankenhausreform mit Klinikchefs diskutiert

Kreis Viersen : Krankenhausreform mit Klinikchefs diskutiert

SPD-Politiker sprachen mit Geschäftsführern.

Die Reform der Krankenhausstrukturen und ihre möglichen Auswirkungen auf die Kliniken im Kreis Viersen waren Thema eines Meinungsaustausches, zu der der SPD-Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner die SPD-Gesundheitsexpertin Bärbel Bas mit Geschäftsführern von Krankenhäusern im Kreis Viersen und in Krefeld kürzlich an einen Tisch gebracht gebracht hatte. Schiefner und seine Parteikollegin Bas erläuterten Hintergründe der Reform.

Kim-Holger Kreft, Geschäftsführer des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen, hatte seine Kollegen aus dem St.-Irmgardis-Hospital in Süchteln, Dr. Thomas Axer, dem Alexianer-Krankenhaus Tönisvorst, Michael Wilke, dem Krankenhaus Nettetal, Armin Schönfelder, sowie von den LVR-Klinik für Orthopädie in Süchteln die Pflegedirektorin Irmgard van Haeff zu dem Gespräch in sein Haus eingeladen. Kreft ist auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Krankenhäuser in Krefeld und im Kreis Viersen.

Die Geschäftsführer stellten klar, dass es auf die Umsetzungsbestimmungen ankomme. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat die wesentlichen Reformpunkte bereits fixiert. Die Details der Umsetzung sind hingegen noch beeinflussbar.

Klare gesetzliche Regelungen forderten die Geschäftsführer der Krankenhäuser im Kreis Viersen, damit die "Pflege am Bett" tatsächlich gestärkt und über einen Pflegezuschlag finanziert wird. Diese Intention dürfe nicht durch eine Verlagerung auf Budgetverhandlungen vor Ort verwässert werden. Auch sei wichtig, dem Ansatz der Qualitätsorientierung Rechnung zu tragen. Krankenhäuser, die keine Patientenselektion betreiben, sondern für alle Patienten da sind, dürften bei der Qualitätsbemessung nicht benachteiligt werden.

(rei)