Stadt Kempen: Kramer-Museum wird renoviert - Ausstellungsplan geändert

Stadt Kempen: Kramer-Museum wird renoviert - Ausstellungsplan geändert

Einige Ausstellungen werden zeitlich verschoben. Die Schau zum Martinsbrauchtum muss an einen anderen Ort verlegt werden.

Die Herbstausstellungen im Kempener Kramer-Museum erfreuen sich immer großer Beliebtheit. Daher gibt es auch in diesem Jahr eine der Jahreszeit angemessene Ausstellung. Das teilte Kulturamtsleiterin Elisabeth Friese jetzt im Kulturausschuss mit. Ab 28. Oktober dreht sich alles um "Lichtbräuche". Dabei zieht das Kulturamt einen großen Bogen. Begonnen wird mit Halloween am 31. Oktober bis hin zu Mariäe Lichtmess am 2. Februar. Passend zur dunklen Jahreszeit sollen alle möglichen Traditionen des Winters aus verschiedenen Kulturen vorgestellt werden.

Auch das erst kürzlich zum Landeskulturerbe erklärte Martinsbrauchtum gehört dazu. Ratsherr Jeyaratnam Caniceus hatte angeregt, eine Ausstellung aus dem Württembergischen nach Kempen zu holen. Die Schau besteht aus 20 Ausstellungstafeln, die Caniceus noch um weitere ergänzen wollte. Er plante etwa 20 bis 50 zusätzliche Exponate. Aber dies ist angesichts der Renovierungsarbeiten im Kramer-Museum derzeit überdimensioniert, so Friese im Ausschuss. Caniceus führt derzeit Gespräche, um einen anderen Ausstellungsort zu finden.

Aufgrund der großen Nachfrage wird es im Rahmen der Ausstellung am 17. und 18. November einen Museumsbasar geben. Geplant sind ferner wieder die Kunsthandwerkertage, wo sich heimische kreative Schaffer schöner Töpfereien, kunstvoller Papier- oder Handarbeiten vorstellen können. Seit einigen Jahren haben die Kunsthandwerkertage einen festen Besucherkreis. Für die Osterferien 2019 plant das Museum einen Workshop für Kinder, das Thema steht noch nicht fest.

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Außerdem wird im Frühjahr 2019 die ebenfalls wegen der Renovierung im Museum verschobene Ausstellung des Kempener Kunstkreises "Formart" stattfinden. Zur Auswahl der Ausstellungsvergabe berichtete Friese, dass die Stadt thematische Ausstellungen denen von Einzelpersonen vorzieht. Diese finden vornehmlich im Foyer des Kempener Rathauses am Buttermarkt etwa im monatlichen Wechsel statt. Nach Ansicht von CDU-Ratsherr Josef Lamozik ist die Beleuchtung im Rathausfoyer für Ausstellungen sehr ungünstig. Er regte an, bei der geplanten Sanierung des Rathauses auch ein neues Beleuchtungskonzept für das Rathausfoyer vorzusehen.

Oft ergeben sich kurzfristig weitere Termine im Kramer-Museum. Daher lohnt ein Blick in die Rheinische Post. Dort werden Veranstaltungen aktuell angekündigt. Zu finden sind Termine auch im städtischen Veranstaltungskalender unter www.kempen.de.

(sr)
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